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Stars
02/28/2021

Charlie Sheen sieht seinen Rausschmiss bei "Two and a Half Men" heute anders

Sheen gehörte einmal zu den größten Hoffnungen seiner Schauspielgeneration - bis der Absturz kam.

Nach seinem Rauswurf bei der US-Sitcom "Two and a Half Men" im Jahr 2011 sorgte Schauspieler Charlie Sheen vor allem mit Eskapaden für Schlagzeilen - glaubt man ihm, sind die wilden Zeiten nun vorbei. "Ich werde oft gefragt, ob ich das Partyleben vermisse. Nein, andere vermissen es, mit mir zu feiern", sagte er 2019 der Bild-Zeitung.

Die Einsicht, auch ohne Alkohol eine gute Zeit zu haben, sei traumhaft. "Ich weiß, dass jeder denkt, dass der nächste Rückfall folgen wird. Ich verstehe, dass die Leute so denken, aber ich glaube, die Zeit wird zeigen, dass ich es dieses Mal gecheckt habe."

Charlie Sheen gehörte einmal zu den größten Hoffnungen seiner Schauspielgeneration. Seine Rolle als Bud Fox in Oliver Stones "Wall Street" (1987) gilt als seine beste. Von 2003 bis 2011 mimte er Charlie Harper in der Serie "Two and a Half Men" - bis Serienschöpfer Chuck Lorre ihn hinauswarf, nachdem Sheen ihn immer wieder beleidigte ("verseuchte kleine Made"). Außerdem war er wegen anhaltender Drogen-, Alkohol- und Gewaltexzesse und häufiger Treffen mit Prostituierten in die Schlagzeilen gekommen.

"Mein Gehirn hat nicht funktioniert"

Gegenüber Yahoo Entertainment zeigt er auch heute noch Reue: "Es gab 55 verschiedene Möglichkeiten für mich, mit dieser Situation umzugehen, und ich habe die 56. gewählt (...). Ich war verdammt unreif", so der 55-Jährige über jene Zeit vor zehn Jahren, die einen massiven Karriere-Einbruch für ihn bedeutete. Den Grund für seine Eskapaden sieht er nach wie vor im Suchtmittel-Missbrauch. "Ich stand unter Drogen und mein Gehirn hat nicht richtig funktioniert." Rückblickend bewertet der Schauspieler sein Verhalten offenbar anders.

Für Furore sorgte Sheen jedenfalls auch nach seinem Aus bei "Two and a Half Men" weiter: Er verlobte sich auf Hawaii mit einer Pornodarstellerin und bezeichnete den Einsturz des World Trade Centers nach den Anschlägen am 11. September 2001 als "kontrollierte Sprengung".

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