Warum Schauspielerin Halle Berry (50) einst Geschichte geschrieben hat
Halle Berry
Halle Berry hat Geschichte geschrieben – und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Die Schauspielerin, die heute, Freitag, ihren 60. Geburtstag feiert, nahm 1986 als erste afroamerikanische Frau an der Miss World Wahl in der Royal Albert Hall in London teil und erreichte den sechsten Platz.
Auch, als sie 2002 den Oscar für ihre Rolle in „Monster’s Ball“ verliehen bekam, war und ist sie bisher die einzige schwarze Frau, die diese Trophäe in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ mit nach Hause nehmen konnte.
In ihrer sehr emotionalen Rede sagte sie damals unter Tränen: „Dieser Moment ist so viel größer, als ich es bin. (...) Dieser Moment ist für jede namen- und gesichtslose schwarze Frau, die jetzt eine Chance hat, weil diese Türe heute geöffnet wurde.“
Halle Berry bei der Oscar-Verleihung 2002
Sie ergatterte auch eine Rolle als Bond-Girl in „James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag“ an der Seite von Pierce Brosnan. Bekannt ist Berry auch für ihre Verkörperung der „Catwoman“ (2004), obwohl der Film bei den Kritikern durchfiel und sie dafür sogar den Schmähpreis „Goldene Himbeere“ erhielt.
Auch da sorgte sie wieder für einen außergewöhnlichen Moment, den Halle Berry bewies Größe und holte sich den „Preis“ persönlich ab. Dabei zeigte sie auch Humor und meinte lachend in ihrer Rede: „Das habe ich wohl gebraucht. Ich war am Höhepunkt meiner Karriere und ‚Catwoman‘ hat mich wieder auf den Boden zurückgeholt.“
Halle Berry als "Catwoman" (2004)
Ihr Karriereende war das aber natürlich nicht, denn daraufhin folgten Filme wie „X-Men“, „John Wick“ oder „Eine neue Chance“, um nur ein paar zu nennen.
Privat hat Halle Berry zwei Kinder, Nahla (18, aus der Beziehung mit Gabriel Aubry) und Maceo (12, aus der Ehe mit Olivier Martinez). Insgesamt war sie dreimal verheiratet. Seit sechs Jahren ist die Schauspielerin mit dem Musiker Van Hunt (56) liiert und machte im Februar ihre Verlobung in der „Tonight Show“ von Jimmy Fallon bekannt.
Mit dem Gedanken ans Aufhören spielt Halle Berry übrigens nicht. Ganz im Gegenteil, sie reagiert sogar verärgert, wenn Leute sie fragen, ob sie sich nicht langsam zur Ruhe setzen wolle, wie sie im Podcast „Making Space“ sagte.
„Als ob das Leben vorbei ist oder wir keinen Wert mehr haben oder was wir sagen, nicht mehr bedeutend ist. Als ob unser Beitrag nicht mehr so wichtig ist, wie er in unserer Jugend war.“
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