Vorwürfe von Blake Lively gegen Baldoni abgewiesen - Details

Verfahren nur mehr zu drei von dreizehn Vorwürfen - auch Vorwurf der sexuellen Belästigung gestrichen
Blake Lively in einem übergroßen Anzug geht an Kameras und einem Gebäude vorbei.

US-Schauspielerin Blake Lively (38) hat in einem Rechtsstreit mit ihrem Kollegen Justin Baldoni (42) eine Niederlage erlitten. Ein Richter in New York wies die meisten ihrer Vorwürfe gegen Baldoni, darunter Vorwürfe sexueller Belästigung, zurück, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Nur noch drei von zunächst dreizehn Punkten, darunter Vertragsbruch, sollen Gegenstand des Verfahrens sein. Der Prozessauftakt ist für Mitte Mai angesetzt.

Statement von Blake Livelys Anwältin

"Der Fall konzentrierte sich stets und wird sich weiterhin auf die verheerenden Vergeltungsmaßnahmen und die außergewöhnlichen Schritte konzentrieren, die die Angeklagten unternahmen, um Blake Livelys Ruf zu zerstören, weil sie sich am Set für die Sicherheit einsetzte. Genau darum geht es im Prozess", erklärte Livelys Anwältin Sigrid McCawley am 2. April gegenüber Us Weekly. "Für Blake Lively besteht die größte Gerechtigkeit darin, dass die Verantwortlichen und die Strategie hinter diesen koordinierten Online-Angriffen entlarvt wurden und bereits von anderen betroffenen Frauen zur Rechenschaft gezogen werden. Sie freut sich darauf, im Prozess auszusagen und diese perfide Form der Online-Vergeltung weiterhin öffentlich anzuprangern, damit sie leichter erkannt und bekämpft werden kann."

Weiter heißt es: "Sexuelle Belästigung wird nicht weiter verfolgt, nicht weil die Angeklagten nichts falsch gemacht hätten, sondern weil das Gericht meinte, dass Blake Lively eine freie Mitarbeiterin und keine Angestellte war."

Schlammschlacht zwischen Hauptdarstellern

Lively ("Gossip Girl"), die mit Hollywood-Star Ryan Reynolds verheiratet ist, hatte ihren Co-Star Baldoni im Dezember 2024 wegen sexueller Belästigung beim Dreh von "Nur noch ein einziges Mal" angezeigt und ihm sowie dem Produzenten Jamey Heath in einer Klage vorgeworfen, ihren Ruf zerstören zu wollen. Baldoni ("Jane the Virgin"), der bei dem Film auch Regie führte, hatte seinerseits mit einer Klage unter anderem gegen Lively und Reynolds wegen Verleumdung reagiert. Diese Klage war im vorigen November von einem Richter abgewiesen worden.

Die Romanverfilmung des gleichnamigen Bestsellers von US-Autorin Colleen Hoover dreht sich um ein Liebespaar, gespielt von Lively und Baldoni, in einer missbräuchlichen Beziehung.

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