Sydney Sweeney: Überraschende Wendung nach Karriere-Fiasko im vergangenen Jahr

Frau mit langen blonden Haaren und weißem Kleid steht vor einer roten Wand mit weißer Schrift.
Der neue Thriller "The Housemaid" mit Sydney Sweeney ist in den USA ein Hit. Für die Schauspielerin endet damit eine lange Pechsträhne.

Für Sydney Sweeney lief es vergangenes Jahr alles andere als rund. Ihr Boxerbiopic "Christy" floppte, und auch der Abenteuerthriller "Eden" blieb hinter den Erwartungen zurück. Nicht zuletzt mit einer umstrittenen Jeans-Werbung für die Marke American Eagle sorgte die Amerikanerin für reichlich Diskussionen, in die sich sogar US-Präsident Donald Trump einmischte. Mit dem Psychothriller "The Housemaid – Wenn sie wüsste" sollte sich das Blatt wenden.

"The Housemaid": Erfolgreichster Film in Paul Feigs Karriere

Das Branchenmagazin Hollywood Reporter verzeichnet tatsächlich einen erfolgsversprechenden Trend: Noch kurz vor den Feiertagen zum Jahresende habe sich kaum jemand für Paul Feigs Film "The Housemaid" interessiert. Doch das habe sich inzwischen geändert. 

Am Wochenende vom 23. bis 25. Jänner überholte der Psychothriller mit Sweeney in der Hauptrolle den Film "Bridemaids" bei den Einnahmen an den Kinokassen. Er hat zudem weit mehr eingespielt als viele hochkarätige Filme aus dem Jahr 2025, darunter der Oscar-Favorit "One Battle After Another". Damit wurde "The Housemaid" mit beeindruckenden 295 Millionen Dollar Einspielergebnis weltweit zum bisher erfolgreichsten Film in Feigs Karriere.

In der Adaption des Bestsellerromans "Wenn sie wüsste" von Freida McFadden verkörpert Sweeney eine junge Frau namens Millie, die ihr bisheriges Leben hinter sich lassen möchte. Als Haushälterin wird sie von der wohlhabenden Familie Winchester (Seyfried und Brandon Sklenar) angeheuert, deren Leben in einer luxuriösen Villa auf den ersten Blick perfekt scheint. Doch schnell wird klar, dass sich hinter der makellosen Fassade viele düstere Geheimnisse verbergen.

Regisseur Paul Feig, der für Komödien wie "Brautalarm" bekannt ist, inszeniert "The Housemaid" als einen wendungsreichen Rachethriller mit Perspektivwechseln und einigen Rückblenden. Es geht um schiefe Machtverhältnisse und Intrigen. 

Mehr Unterhaltung als Tiefgang

Besonders überzeugend ist dabei Amanda Seyfried als vermeintlich psychotische Hausherrin zwischen Wutausbrüchen und eiskalter Kontrolle. Klar ist: "The Housemaid" will vor allem unterhalten und setzt weniger auf subtile Hinweise oder psychologischen Tiefgang.

Fans von eher konventionell gemachten Thrillern kommen bei dem rund zweistündigen Film auf ihre Kosten. Und auch Sweeney dürfte sich mit Blick auf ihre Karriere freuen: Laut dem Branchenblatt Variety soll die Produktion der Fortsetzung bereits im Laufe des Jahres starten.

Die Pechsträhne des vergangenen Jahres scheint damit vorerst überstanden - denn auch für den "Euphoria"-Star ist "The Housemaid" der bisher erfolgreichste Film in einer Hauptrolle.

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