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11/15/2019

Sechs Royals, die freiwillig ihre Adelstitel aufgegeben haben

Manche verzichteten freiwillig, andere wurden zu diesem Schritt gezwungen. Eine wichtige Rolle spielte aber oft: die Liebe.

Ein Leben als Royal bedeutet ein Leben im Rampenlicht. Das scheinen sich Prinz Harry und Herzogin Meghan für ihren Archie nicht zu wünschen. Als der Kleine im Mai zur Welt kam, wurde vielfach spekuliert, welchen Titel er wohl von der Queen verliehen bekommt. Ob er theoretisch ein "Prinz" geworden wäre, ist allerdings bis heute unklar, denn Harry und Meghan haben jeglichen Adelsrang für ihren Sohn abgelehnt. Es ist allerdings kein Geheimnis, dass sie sich ein möglichst normales Leben für Archie wünschen, der als normaler Bürger und nicht als Royal aufwachsen soll.

Meghan und Harry sind aber nicht die Ersten, die einen königlichen Titel ablehnen oder ablegen mussten.

Prinz Harry und Meghan

Der Herzog und die Herzogin von Sussex wurden im Mai 2019 zum ersten Mal Eltern. Wie später bekannt wurde, hat das Paar einen angebotenen Adlestitel für Baby Archie Harrison abgelehnt. Wie die meisten Details rund um ihren erstgeborenen, hüllen sich Harry und Meghan auch über die Gründe ihrer Entscheidung in Schweigen. Am wahrscheinlichsten gilt die Annahme, dass sie sich ein möglichst normales Leben für Archie wünschen.

König Edward VIII

1937 kam es zu dem wohl folgenschwersten Skandal der britischen Königsfamilie: König Edward VIII verliebte sich in die amerikanische Prominente Wallis Simpson und dankte aus Liebe zu ihr ab. Da Edward auf den Thron verzichtete, rückte sein Bruder George, der Vater der heutigen Queen, nach.

Prinz Philip

Als Prinz Philip 1947 Queen Elizabeth II heiratete, musste er seinen angestammten Titel ablegen. Aus dem "Prinz von Griechenland und Dänemark" wurde so der Herzog von Edinburgh.

Mark Phillips

Die einzige Tochter von Queen Elizabeth II und Prinz Philip heiratete 1973 den Vielseitigkeitsreiter Mark Phillips. Dieser soll von Elizabeth einst eine Grafschaft abgeboten bekommen, aber abgelehnt haben. Die gemeinsamen Kinder Peter und Zara Phillips haben in der Folge ebenfalls keine Adelstitel bekommen. Im Jahr 1985 wurde Phillips außerehelich Vater eines Mädchens. Erst 1992 ließ Anne sich schließlich von ihrem untreuen Ehemann scheiden.

Christopher O'Neill

Die schwedische Prinzessin Madeleine heiratete 2013 den britisch-amerikanischen Geschäftsmann Christopher O'Neill. Um einen Titel zu bekommen, hätte er seine beiden Staatsbürgerschaften aufgeben müssen. Das lehnte O'Neill ab - genauso wie die Erhebung in den schwedischen Hochadel. Er gehört damit zur Königsfamilie, ist aber kein Mitglied des Hofes. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder.

Prinzessin Ayako von Japan

Die ehemalige Prinzessin Ayako heiratete 2018 den bürgerlichen Geschäftsmann Kei Moriya. Wie es das Gesetz wollte, musste sie damit die kaiserliche Familie verlassen. Von ihrem royalen Status musste sie sich ebenfalls trennen. Ayako ist die Tochter von Prinzessin Hisako und dem 2002 verstorbenen Prinzen Takamado, der ein Cousin des ehemaligen Kaiser Akihito war.