Queen Camilla war vor einer "der leichtesten Entscheidungen" recht nervös
Queen Camilla
Seit knapp 20 Jahren ist die britische Königin Camilla Präsidentin der Behandlungszentren Maggie's Centres, die in ganz Großbritannien Anlaufstelle für Krebspatientinnen und -patienten und ihre Angehörigen sind. Nicht nur deshalb dürfte ihr Auftritt in einer der Einrichtungen im englischen Cheltenham diese Woche emotional für sie gewesen sein. In einer Rede zum 30-jährigen Bestehen schilderte Camilla dem Magazin Marie Claire zufolge, dass sie anfangs unsicher war, was sie erwarten würde. "Mein erster Besuch in einem Zentrum war im Juni 2008 in Edinburgh", so die Queen. "Ich erinnere mich, dass ich etwas nervös war, als wir uns dem Western General Hospital näherten, weil ich eine eher formelle, klinische Atmosphäre erwartete." Sie sei aber "überrascht und begeistert" von den Eindrücken gewesen und beschrieb das Zentrum als "friedlichen Ort mit inspirierenden Menschen".
Camilla wurde "mit Begeisterung" Präsidentin
Sie sei kurz nach ihrem ersten Besuch im Jahr 2008 gebeten habe, Präsidentin zu werden und habe "mit Begeisterung zugestimmt". Es sei "eine der leichtesten Entscheidungen, die ich je getroffen habe".
Die Frau des britischen Monarchen Charles III. weiß, wie sich Angehörige von an Krebs erkranken Menschen fühlen: Sowohl bei Prinzessin Kate als auch bei König Charles war in den letzten Jahren Krebs diagnostiziert worden. Kate veröffentlichte 2024 ein Video und gab bekannt, ihre Chemotherapie beendet zu haben.
Seine Krebsbehandlung könne reduziert werden, sagte Charles Mitte Dezember in einer Videobotschaft für eine Kampagne zur Krebsvorsorge. Gänzlich abgeschlossen sei die Therapie damit zwar nicht, sie gehe aber in eine präventive Phase, erläuterte ein Sprecher des Königs. Charles habe "außergewöhnlich gut auf die Behandlung angesprochen". "Ich kann heute die gute Nachricht verkünden, dass mein eigener Behandlungsplan dank Früherkennung, effektiver Intervention und Befolgung ärztlicher Anordnungen im neuen Jahr reduziert werden kann", sagte Charles.
Charles hatte seine Krebserkrankung im Februar 2024 öffentlich gemacht. Sie wurde im Zuge einer Routineoperation an der Prostata entdeckt. An welcher Krebsform der König leidet, wurde nicht mitgeteilt und ist weiterhin unklar. Bestätigt wurde lediglich, dass es sich nicht um Prostatakrebs handelt.
Seit seiner Diagnose wurde Charles ambulant behandelt. Anders als Schwiegertochter Kate, kehrte er aber recht schnell wieder zur Routine zurück und nahm öffentliche Termine einschließlich Auslandsreisen wahr.
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