"In keiner ruhigen Verfassung": William schlecht gelaunt bei BAFTAS, Kate in Tränen

Prinz William und Prinzessin Kate beehrten am Sonntagabend in der Royal Festival Hall die Britischen Filmpreise.
Kate und William bei den BAFTA-Awards 2026

Prinz William und Prinzessin Kate ließen sich auch dieses Jahr die Verleihung der Britischen Filmpreise (BAFTAS) nicht entgehen. Das royale Paar demonstrierte bei der Filmpreisverleihung am Sonntagabend zwar Entschlossenheit, die aktuellen Schwierigkeiten der königlichen Familie beiseite zu schieben. Doch es schien, als habe William die Probleme um seinen Onkel Andrew Mountbatten-Windsor und dessen zwischenzeitlicher Festnahme am Donnerstag vergangene Woche nicht ganz abschütteln können. Zumindest räumte der Thronfolger offen ein, dass seine Stimmung nicht die beste sei. 

Prinz William in "keiner ruhigen Verfassung"

Im Vorfeld der Verleihung gab der Sohn von König Charles III. zu, den als besten Film nominierten Streifen "Hamnet" noch nicht gesehen zu haben. Auf dem roten Teppich in der Royal Festival Hall sagte William laut Daily Mail: "Ich muss in einer recht ruhigen Verfassung sein, und das bin ich im Moment nicht. Ich werde es mir aufheben." 

Kate hingegen, fügte William hinzu, habe den äußerst emotionalen Film am Samstagabend gesehen und sei "in Tränen ausgebrochen".

Kate gestand, dass es "eigentlich eine schlechte Idee" gewesen sei, den Film vor der starbesetzten Zeremonie anzusehen. "Am Ende hatte ich sehr geschwollene Augen. Der Film ist so wunderschön gedreht. Die Musik ist auch toll. Die Filmmusik ist fantastisch", sagte die Princess of Wales, die in ihrem bodenlangen rosa Gucci-Kleid und ihrer Walle-Mähne trotzdem atemberaubend aussah.

Prinz William bei den BAFTAS 2026

Prinz William war vor den BAFTAs nicht zum Filmschauen zumute.

"Hamnet" erzählt die Geschichte vom tragischen Tod von Shakespeares Sohn im Kindesalter und der Trauer seiner Eltern. Der Film wurde bei den diesjährigen BAFTA-Awards als Herausragender Britischer Film ausgezeichnet, ging aber ansonsten trotz elf Nominierungen leer aus.

Triumphiert hat stattdessen der für 13 Oscars nominierte Film "One Battle After Another" von Regisseur Paul Thomas Anderson. Der schwarzhumorige Politthriller räumte in sechs Kategorien ab, darunter Bester Film, Bester Schnitt und Beste Kamera.

Anderson durfte sich zudem in den Kategorien Bester Regisseur und Bestes adaptiertes Drehbuch als Sieger feiern lassen. Bester Nebendarsteller wurde US-Schauspieler Sean Penn, der in dem mit vielen Stars besetzten Film Colonel Steven J. Lockjaw verkörpert.

Hier sehen Sie alle Nominierungen: 

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