"Umgibt sich ungern mit Dummköpfen": Wütender Royal weigerte sich, mit Harry zu sprechen
Prinz Harry
Seitdem Prinz Harry und Meghan Markle 2020 bekannt gaben, sich von ihren royalen Pflichten zurückzuziehen, herrscht zwischen ihnen und der Rest der königlichen Familie der Haussegen gewaltig schief, die entstandene tiefe Kluft ist bis heute nicht überwunden. Besonders der Umzug von Harry mit seiner Familie nach Kalifornien hat ihn von Papa König Charles und Bruder Prinz William noch weiter distanziert – und das nicht nur räumlich.
Doch auch andere Familienmitglieder hat Harry mit diesen Entscheidungen außerordentlich verärgert. So soll der 2021 verstorbene Prinz Philip sich sogar geweigert haben, mit seinem Enkel zu sprechen.
"Sandringham Summit" ohne Prinz Philip
Nach der Bekanntgabe, dass der Herzog und die Herzogin von Sussex dem royalen Leben den Rücken kehren wollen, wurde Harry wenige Tage später zurück nach Großbritannien beordert. Bei einem Krisentreffen, das als "Sandringham Summit" bekannt wurde, diskutierte er mit hochrangigen Mitgliedern der Königsfamilie, darunter König Charles III., Prinz William und die verstorbene Königin Elizabeth II., seine Großmutter. Meghan blieb zu diesem Zeitpunkt in Kanada, wo das Paar mit seinem jungen Sohn Archie einige Wochen verbracht hatte.
Prinz Philip, der als enger Vertrauter seiner Enkel Harry und William galt, entschied sich jedoch, nicht an den Gesprächen teilzunehmen. Laut der Dokumentation "Megxit: Inside the Sandringham Summit" habe der Duke of Edinburgh aus großer Enttäuschung über Harrys Entscheidung den Kontakt verweigert. Der renommierte Autor Andrew Morton erklärte: "Prinz Philip ist jemand, der sich nicht gerne mit Dummköpfen umgibt, und er war entsetzt, dass sie an einen Punkt angelangt waren, an dem die königliche Familie darüber entscheiden musste, ob sie sich trennen würde oder nicht." (via dem Portal express.co.uk).
Die königliche Expertin Emily Andrews bestätigte dies und fügte hinzu: "Philip war so wütend, dass er sich weigerte, überhaupt dort zu sein. Mir wurde gesagt, dass er es einfach nicht über sich bringen konnte, seinen Enkel zu sehen. Er hielt es für einen großen Pflichtverstoß."
Enge Beziehung trotz Spannungen
Trotz dieses Vorfalls hatte Prinz Philip in der Vergangenheit ein enges Verhältnis zu seinen Enkeln gepflegt, insbesondere nach dem tragischen Tod von Prinzessin Diana.
Autorin Tina Brown erinnerte laut The Mirror daran, dass Philip nach Dianas Tod eine wichtige Rolle für Harry und William spielte. "Ein Mitglied des Personals in Balmoral [wo die Prinzen waren, als sie von Dianas Tod erfuhren, Anm.] bemerkte, dass Prinz Philip, der im Alter von zehn Jahren praktisch seine eigene Mutter verloren hatte, unglaublich brilliant mit seinen Enkeln war“, erklärte Brown. Er habe ihnen "raue Zärtlichkeit" gezeigt und sie durch Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Jagen von der Trauer abgelenkt.
Trotzdem scheint Harry mit seiner Großmutter Queen Elizabeth II. eine emotional tiefere Beziehung gepflegt zu haben. So schrieb er unter anderem in seiner Autobiographie "Reserve" davon, wie nah sich die beiden standen und wie sehr er ihren Humor schätzte. Sogar seine vierjährige Tochter Lilibet benannte er nach dem Spitznamen seiner Großmutter. Auch umgekehrt schien die Queen Harry gegenüber weniger streng zu sein, als es sein Vater war (und ist) – oder sogar sein Bruder.
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