Masseurin: Habe Andrew im Buckingham-Palast massiert - Royal Family zahlte Scheck
Andrew Mountbatten-Windsor
Andrew Mountbattens-Winsdors Vorkommen in den Epstein-Akten war sein Untergang: Der Ex-Prinz, der bereits alle Titel und Ehren ablegte, musste zu Beginn des Jahres auch noch aus der Royal Lodge ausziehen. Vergangenen Donnerstag wurde er an seinem 66. Geburtstag vorübergehend festgenommen. Andrew wird Fehlverhalten in einem öffentlichen Amt vorgeworfen. In seiner früheren Rolle als britischer Handelsbeauftragter soll er Informationen an den US-Finanzier Jeffrey Epstein weitergeleitet haben.
Andrew soll Massage im Palast genossen haben
Andrew hatte nach Epsteins Tod in einer Gefängniszelle im Jahr 2019 in einem Interview mit Emily Maitlis für die BBC-Nachrichtensendung "Newsnight" versucht, seine seit Jahren bekannte Freundschaft zu dem Sexualstraftäter Epstein herunterzuspielen. Bei dem Auftritt bestritt er auch, Kontakt zu Epstein-Opfer Virginia Giuffre gehabt zu haben. Diese warf auch Andrew vor, sie mehrfach sexuell missbraucht zu haben. Die Reaktionen auf das Interview waren verheerend.
2021 dann reichte die inzwischen verstorbene Giuffre eine Zivilklage gegen Andrew ein. Der Prozess endete in einem außergerichtlichen Vergleich (dazu mehr).
Nun meldet sich eine weitere Frau zu Wort, die Brisantes über den ehemaligen Duke of York zu erzählen hat. Eine professionelle Masseurin namens Monique Giannelloni behauptet, Andrew eine private Nackt-Massage im Buckingham Palace gegeben zu haben. Die Rechnung soll laut Daily Mail von der Königsfamilie übernommen worden sein.
Demnach soll der in Ungnade gefallene Königsbruder Giannelloni in die offizielle Residenz der verstorbenen Queen geschmuggelt haben, nachdem diese ihm von Ghislaine Maxwell empfohlen worden war. Giannelloni behauptet, sie sei ohne Sicherheitskontrollen in den Palast gewunken und anschließend in Andrews Zimmer gebracht worden, wo Andrew aus dem Badezimmer kam und sich nackt auf den Massagesessel legte. "Ich kam in den Raum und Andrew stand dort in einem Bademantel", erzählte die Masseurin der Daily Mail. "Nachdem er 'Hallo' gesagt hatte, verschwand er im Badezimmer und kam nackt zurück. Ich wandte meinen Blick ab und war ziemlich verlegen."
Giannelloni behauptet, sie habe sich zunächst unbehaglich gefühlt, aber kein Problem mit dem damaligen Herzog gehabt. Andrew sei "sehr nett und sehr gentlemanlike" gewesen. "Ich war so nervös, weil ich im Buckingham Palace war. Ich habe einfach meine Arbeit gemacht und das getan, was ich konnte, und wenn es irgendetwas Unangenehmes gab, habe ich es nicht wirklich bemerkt, außer dass er das Handtuch sehr schnell abgenommen hat", verriet sie.
Die Masseurin soll der Daily Mail zufolge auch einen Beleg vorgelegt haben, der beweise, dass der Buckingham-Palast die 75 Pfund (rund 86 Euro) Kosten, die für die Dienstleistung anfielen, beglichen habe.
Die Massage soll Juni 2000 stattgefunden haben – wenige Monate bevor der damalige Herzog von York 2001 zum britischen Handelsbeauftragten ernannt wurde, wie die britische Zeitung anmerkt.
Adelsexperte: Natürlich wusste "Queen von seinen Neigungen"
Zuvor hatte der britische Autor Andrew Lownie, der bestens über das Leben des Ex-Herzogs informiert ist, bereits behauptet, dass Andrew jahrelang Sexarbeiterinnen in den Buckingham Palace mitgebracht haben soll. Gegenüber NewsNation erzählte der Andrew-Experte: "Er brachte jahrelang Prostituierte in den Buckingham Palace. Das geschah regelmäßig. Angestellte beschwerten sich bei ihren Vorgesetzten, aber es wurde nichts unternommen."
Der Palast soll nicht nur geschwiegen haben, sondern gar geholfen haben, das Treiben des Queen-Sohnes sorgfältig zu vertuschen. Angeblich sei Sicherheitsbeamten befohlen worden, über die Angewohnheiten des ehemaligen Duke of York Stillschweigen zu bewahren, wenn sie sich beschwerten. Laut Lownie soll ihnen andernfalls mit einer Degradierung gedroht worden sein.
Und: Die Quen sei angeblich über die Vorgänge informiert gewesen. "Natürlich wusste die Königin von Andrews Neigungen. Sie wurde informiert", fuhr Lownie fort. "Aber er war ihr Lieblingssohn und kam mit allem davon. Man hat es vertuscht – bis jetzt."
Kommentare