Marius Borg Høiby: Letzter Geburtstag in Freiheit?
Marius Borg Høiby und Mette-Marit
Marius Borg Høiby, der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, begeht am 13. Jänner seinen 29. Geburtstag. Zum Feiern dürfte ihm und seiner Familie aber nicht wirklich zumute sein. Denn in nur wenigen Wochen muss sich Høiby vor Gericht verantworten.
Marius Borg Høiby: Prozess startet im Februar
Mette-Marits Sohn aus ihrer früheren Beziehung mit John Ognby war im August in insgesamt 32 Punkten angeklagt worden. Dabei geht es unter anderem um Vorwürfe der Vergewaltigung und Körperverletzung. Mette-Marits Sohn hatte eingeräumt, unter Alkohol- und Kokaineinfluss gegenüber seiner damaligen Freundin gewalttätig geworden zu sein und Dinge in ihrer Wohnung zerstört zu haben. Die meisten weiteren Anschuldigungen hat er abgestritten, vor allem die Vergewaltigungsvorwürfe.
Der Prozess gegen ihn soll am 3. Februar 2026 beginnen. Im Falle einer Verurteilung drohen Høiby mehrere Jahre Gefängnis.
Ein norwegischer Rechtsanwalt erklärt gegenüber der deutschen Zeitschrift Bunte: "Das norwegische Recht ist hier sehr streng"
"Høiby riskiert bis zu 16 Jahre Haft, sollte er bei sämtlichen Punkten verurteilt werden", so der Anwalt weiter. Was bedeutet, dass der 29. Geburtstag von Prinz Haakons Stiefsohn sein vorerst letzter in Freiheit sein könnte.
Mette-Marit leidet unter Anklage gegen ihren Sohn
In der Dokumentation "Das Jahr mit der Königsfamilie" brach Mette-Marit Ende des vergangenen Jahres erstmals ihr Schweigen zu dieser Causa und zeigte dabei auch, wie verletzt sie ist.
"Die Kritik belastet. Ich finde es schwierig, für Dinge verantwortlich gemacht zu werden, die ich nicht getan habe. Ich glaube, viele Eltern, besonders in ähnlichen Situationen wie wir, wissen, wie belastend das innerlich ist. Und dann so hart kritisiert zu werden, obwohl wir versucht haben, unser Bestes zu tun", sagte sie da etwa laut Bildzeitung, die aus der Doku zitierte.
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