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Gastronomin Prue Leith: "Ich glaube, die Königsfamilie bringt Unglück"

Prue Leith ist Gastronomin, Autorin, Geschäftsfrau und Philanthropin - und trotzdem vor Hoppalas nicht gefeit.
Auf einem Balkon stehen Mitglieder der königlichen Familie, darunter Kate, Meghan und Harry.

Sie ist Gastronomin, Autorin, Geschäftsfrau, TV-Jurorin und Philanthropin - und trotzdem vor Hoppalas nicht gefeit. Im Gespräch mit dem US-People-Magazin verriet Prue Leith, dass sie gerade dann, wenn alles perfekt sein sollte, oftmals nichts läuft wie geplant: nämlich wenn man für Royals kocht.

"Ich glaube, die Königsfamilie bringt Unglück", scherzte Leith. "Die Leute sind allein beim Gedanken an sie schon aufgeregt, und dann geht alles schief. Da können Sie jeden Caterer fragen, er wird Ihnen haarsträubende Geschichten über die Royals erzählen." In ihren neuen Memoiren "Being Old...and learning to love it!" beschreibe Leith konkret einige Fälle.

Königin Camilla trifft Prue Leith in bunter Jacke, während ein Mann mit Bienen-Anstecker lächelt.

Prue Leith und Königin Camilla (2023)

Queen bekam dünnen zitronigen Tee statt starkem Schwarztee

In Erinnerung sei ihr People zufolge ein dünner zitroniger Tee" geblieben, den sie der inzwischen verstorbenen Queen Elizabeth einmal bei einem Auftritt servierte. Sie habe im Vorfeld nicht herausfinden können, welchen Tee die Königin gerne trinke, verriet Leith 2024 bereits auf Instagram. Stattdessen habe sie auf die Queen warten sollen, damit diese ihre Bestellung abgeben konnte.

"Am meisten hat mich persönlich geärgert, dass ich der Königin keinen anständigen Tee servieren konnte, denn ich bewunderte sie sehr und dachte: 'Die arme Frau. Sie läuft schon seit zwei Stunden in diesem furchtbar langweiligen Gebäude herum … Als sie endlich bei mir ankam, muss sie sich total auf einen Tee gefreut haben, und ich habe kläglich versagt'", so Leith zu People über den Vorfall.

Die Queen habe sich nämlich einen Schwarztee gewünscht, den Leith zunächst mit einer Zitronenscheibe mit heißem Wasser aufgoss, wie sie auf Instagram dazu verriet. Doch die Queen meinte, sie möchte gar keine Zitrone. Also habe Leith diese wieder aus der Tasse gefischt, und den Tee mit Wasser wieder aufgegossen, weil sie annahm, dass die Monarchin ihn leicht trinkt. Der nächste Fauxpas: "Sie sagte: Ich mag ihn stark."

"Wirklich schade"

"Das war wirklich schade", so Leith zu People

Eine "Geschichte mit Prinzessin Margaret" Ende der 1960er Jahre sei aber "die schlimmste" gewesen. In ihrem Buch erzählt Leith demnach auch dieses Erlebnis, das sich damals in ihrem Restaurant Leith's zugetragen habe. Sie selbst sei ihr auf den Zeh getreten und ein Kellner habe sich geweigert, Margaret ihren Wunsch nach einem Rehragout zu erfüllen. Stattdessen habe er auf Fasan bestanden, der in der Küche jedoch nicht vorrätig war. 

Laut Leith sei in der Küche ein Streit mit dem Kellner entbrannt; schließlich habe er beim Hantieren mit einer Lampe Feuer gefangen. Leith habe mit Mehl auf den Händen versucht, das Feuer zu löschen und dabei weiße Handabdrücke auf seiner schwarzen Uniform hinterlassen.

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