Britische Royals: William soll weiter kein Treffen mit Bruder Harry wünschen
Prinzessin Kate und Prinz William
Rund sechs Jahre ist es her, dass sich der britische Prinz Harry und seine Frau Herzogin Meghan von ihren royalen Pflichten losgesagt haben. Die beiden leben mittlerweile mit ihren beiden Kindern Archie (6) und Lilibet (4) in den USA. Das Verhältnis zu den Royals gilt nach diversen Vorwürfen nach wie vor als zerrüttet. Zwischen Harry und Vater König Charles gab es zwar bereits Annäherungsversuche. Prinz William soll hingegen wenig Interesse an einer Aussprache haben, heißt es.
William und Kate sollen kein Interesse an Treffen mit Harry haben
Der Thronfolger und seine Frau Kate sollen Harry weiterhin distanziert gegenüberstehen, berichtet die Zeitung Mirror unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Quelle. "Sollte der König den Herzog und die Herzogin von Sussex (Harry und Meghan) einladen, bei ihm zu wohnen, ist das allein eine Angelegenheit Seiner Majestät. Die Haltung des Prinzen und der Prinzessin von Wales (William und Kate) hat sich nicht geändert, und sie würden keine Vorkehrungen treffen, um sie außerhalb eines möglichen offiziellen öffentlichen Termins zu treffen", so der Insider über einen potenziellen Heimatbesuch Harrys und Meghans im Sommer.
Bei Harry und William habe sich wenig getan, so auch Adelsexperte und Autor Omid Scobie. Harry habe auf "den Moment, in dem sein Bruder Rechenschaft ablegen würde" gewartet - "eine Gelegenheit, über die vielen Missstände zu sprechen, die sich bis zu diesem Zeitpunkt angesammelt hatten, und damit abschließen zu können", erzählte Scobie kürzlich im Gespräch mit dem US-People-Magazin. Bis heute habe sich "nichts geändert". Scobie: "Die Erwartungen, Wünsche und Hoffnungen von Prinz Harry sind genau dieselben wie damals – und keine davon wurde erfüllt."
Als schwer belastet gilt das Verhältnis spätestens seit Harry und Meghan mit US-Talkshow-Legende Oprah Winfrey im Jahr 2021 vor laufenden Kameras über ihren Ausstieg sprachen und sich bitter beklagten. Es folgten eine Netflix-Dokuserie und Harrys Autobiografie "Spare" (zu Deutsch: "Reserve"), in der er vor allem gegen William und Königin Camilla austeilte.
Harry habe damals immer wieder versucht, mit William direkt und "über gemeinsame Freunde und Personen, die beide in ihrem Leben für wichtig halten", in Kontakt zu treten, so Scobie zu People. "Der Ball liegt nun schon seit einiger Zeit bei William. Und er hat sich entschieden, ihn nicht nur zurückzuschlagen, sondern in die andere Richtung zu kicken."
Vor einem knappen Jahr hatte Harry bekundet, sich mit dem britischen Königshaus versöhnen zu wollen. Das Leben sei kostbar, sagte er in einem Interview der BBC, das auf eine erneute Niederlage des Prinzen vor Gericht folgte. Ein Berufungsgericht wies einen Einspruch Harrys gegen eine Entscheidung ab, wonach er und seine Familie bei Reisen nach Großbritannien nicht mehr automatisch den gleichen Sicherheitsstatus bekommen wie der Rest der britischen Royals. Der Streit scheint im Verhältnis zwischen König und Prinz eine große Rolle zu spielen. Harry meinte: "Ich kann mir keine Welt vorstellen, in der ich meine Frau und meine Kinder zum jetzigen Zeitpunkt nach Großbritannien zurückbringen würde."
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