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Adelsexpertin: Was sich der Palast jetzt von Kate wünschen soll - ohne "Druck"

Im Jänner 2025 verkündete Kate, dass sie den Krebs vorerst besiegt habe. Seitdem übernahm sie nach und nach wieder mehr öffentliche Pflichten.
Kate, mit Blazer, lächelt und gestikuliert mit beiden Händen.

Zum ersten Mal seit ihrer Krebs-Diagnose vor gut zwei Jahren hat die britische Prinzessin Kate vergangene Woche wieder eine Auslandsreise absolviert. Die Ehefrau von Thronfolger Prinz William traf am Mittwoch zu einem zweitägigen Besuch im norditalienischen Reggio Emilia ein und wurde von Bürgermeister Marco Massari sowie Dutzenden jubelnden Schaulustigen empfangen. Einige schwenkten britische Fahnen oder hielten Schilder mit Aufschriften wie "Ciao Kate" und "Wir lieben dich, Kate!" hoch.

Kates Italienreise: Erst der Anfang?

Die britische Adelsexpertin Jennie Bond analysierte Kates Auftritt. Im Gespräch mit der Zeitung The Mirror gab sie an: "Der außergewöhnliche Glamour und die jugendliche Star-Qualität, die die Prinzessin bei jedem Auftritt mitbringt, haben während ihrer Abwesenheit etwas gefehlt. Das PR-Team wird natürlich keinen Druck auf Catherine ausüben, aber es hofft sicherlich, dass der Erfolg dieser Italienreise ein Vorbote weiterer Auslandsreisen ist, bei denen sie die Fahne für Großbritannien und die britische Monarchie hochhält." 

Bond sieht Ähnlichkeiten zu Prinzessin Kate: "Als ich die Menschenmassen sah, die in Italien erschienen waren, um Catherine zuzujubeln, hatte ich ein Déjà-vu von all den Jahren, die ich mit ihrer verstorbenen Schwiegermutter Diana auf Reisen verbracht habe." Manche Personen "hatten stundenlang in der Schlange gestanden, nur um einen Blick auf Catherine zu erhaschen; sie schrien vor Begeisterung, als sie sie sahen, und die Lehrer an einer Schule, die sie besuchte, weinten, als sie wieder ging. Es war jene Art von fast schon massenhafter Hysterie, die ich so ziemlich überall beobachtete, wo Diana hinkam", so Bond.

Die Prinzessin von Wales wollte ihren Besuch nutzen, um sich über ein pädagogisches Konzept zu informieren, bei dem das selbstständige Lernen kleiner Kinder im Vordergrund steht. Die sogenannte Reggio-Pädagogik wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von dem Psychologen und Pädagogen Loris Malaguzzi entwickelt und geht davon aus, dass jedes Kind von Natur aus kreativ und in der Lage ist, aktiv Wissen und Fähigkeiten zu erwerben.

Von ihrem Besuch verspricht sich Kate laut einem Palastsprecher neue Ideen für ihr 2021 gegründetes Zentrum für frühkindliche Bildung, das Teil der Royal Foundation ist. Bildung ist Kate ein wichtiges Anliegen. Die 44-Jährige hat drei Kinder: den zwölfjährigen George, die elfjährige Charlotte und den achtjährigen Louis. Ihrer Ansicht nach sind negative Erfahrungen in der frühen Kindheit oftmals die Wurzel von bedeutenden gesellschaftlichen Problemen wie Sucht, Obdachlosigkeit, psychischen Störungen und Suizid.

Im März 2024 machte die Prinzessin ihre Krebsdiagnose öffentlich und erklärte, dass sie sich einer Chemotherapie unterziehe. Um welche Art von Krebs es sich handelte, teilte sie nicht mit. Im Jänner 2025 verkündete Kate schließlich, dass sie den Krebs vorerst besiegt habe. Seitdem übernahm sie nach und nach wieder mehr öffentliche Pflichten.

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