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07/09/2021

Prinz Harry soll langsam dämmern, was er alles aufgegeben hat

Der britische Royal hatte sein Leben als Mitglied der Royal Family in Großbritannien kürzlich noch "wie eine Mischung aus 'Die Truman Show' und einem Zoo" verglichen.

Der britische Prinz Harry scheint sein neues Leben mit seiner kleinen Familie in Kalifornien durch und durch zu genießen. Der Autor und Adelsexperte Duncan Larcombe meint, dass sich dies in Zukunft ändern könnte - wenn er realisiert, was seine Entscheidung wirklich bedeutet. Gegenüber dem Magazin Closer sagt er: "Harry und Meghan scheinen zu glauben, dass sie in diesen beiden Welten koexistieren können - in der Welt der britischen Royals und der der US-Society. Harry liebt das amerikanische Leben, aber er hat noch die rosarote Brille auf." Gerade jene Denkmalenthüllung zu Ehren seiner verstorbenen Mutter Diana in London vergangene Woche könnte Harry demnach aber zum Nachdenken gebracht haben.

Harry hatte die Statue vor Jahren gemeinsam mit seinem Bruder William in Auftrag gegeben. Zur Einweihung ist er am 1. Juli eigens nach Großbritannien gereist. Spätestens bei dem emotionalen Ereignis könnte Harry sich gefragt haben, "wofür er alles aufgegeben hat", so Larcombe.

Harry durch und durch in den USA angekommen

Nach dem Umzug in die USA konnte Harry aber wieder ein weitgehend normales Leben führen, gab er kürzlich in einem Podcast an. Sein Leben als Mitglied der Royal Family in Großbritannien sei "wie eine Mischung aus 'Die Truman Show' und einem Zoo" gewesen, sagte er. In "Die Truman Show" (1998) weiß der Hauptdarsteller (Jim Carrey) nicht, dass er Teil einer TV-Serie ist und sein Leben von Schauspielern in einer Kulisse begleitet wird. Dass er sein neues Leben also so bald wieder aufgibt ist eher unwahrscheinlich. In seiner neuen Heimat Kalifornien könne er nun freier leben, er sei nicht mehr so angespannt - "meine Schultern sind gesunken" - und er könne Söhnchen Archie auf dem Fahrrad herumfahren. "Ich hätte nie die Chance gehabt, das zu tun", sagte Harry über Großbritannien. Inzwischen ist Harrys zweites Kind - Tochter Lilibet - in Kalifornien zur Welt gekomen.

Der Prinz betonte, er wolle bei der Erziehung von Archie und dessen Schwester den Kreislauf von "Schmerz und Leiden" beim Aufwachsen durchbrechen. Das habe er selbst erlebt, ebenso wie seine Eltern. Der Umzug in die USA sei nicht geplant gewesen. "Aber manchmal muss man Entscheidungen treffen und seine Familie an die erste Stelle setzen und seine geistige Gesundheit an die erste Stelle setzen", sagte Harry.

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