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12/02/2019

Prinz Charles soll britisches Königshaus verkleinern wollen

Im Zuge der Epstein-Affäre könnte die Royal Family empfindlich schrumpfen.

Nachdem Prinz Andrew infolge seiner Verstrickung in die Epstein-Affäre bereits seine offiziellen Aufgaben als Mitglied der Royal Family niederlegen musste, soll sein Bruder Prinz Charles sich Berichten zufolge mit dem Gedanken anfreunden, die Familie drastisch auf ihren notwendigen Kern einzudampfen.

Diesen Plan verfolgt der Thronfolger angeblich schon länger. Doch nachdem Andrew einräumte, "die Arbeit seiner Familie mit der Verbindung zu Jeffrey Epstein empfindlich gestört zu haben", soll Charles die Umsetzung seines Vorhabens nun "beschleunigen" wollen, wie die Daily Mail berichtet. Demnach wolle er sobald wie möglich "die Zahl der arbeitenden Royals verringern", so wie es just auch das schwedische Königshaus unter König Carl Gustaf getan hat.

Royal Family 2.0

"Die königliche Familie soll nur mehr aus ihm (Charles), seinen Söhnen Prinz William und Prinz Harry sowie ihren Frauen und Kindern bestehen, sobald er König wird", heißt es.

Das würde bedeuten, dass neben dem ohnehin dienstbefreiten Andrew, auch seine Geschwister Prinz Edward und Prinzessin Anne keine royalen Aufgaben mehr wahrnehmen dürften. Im Übrigen wäre es auch der Laufpass für die Prinzessinnen Eugenie und Beatrice - Wobei letztere 2020 eigentlich royale Hochzeit feiern will. Die Festivität könnte allerdings unter dem Skandal um Prinz Andrew, dem Vater der beiden, leiden.

Unklar ist, ob Charles eine solch drastische Veränderung schon durchsetzen kann, bevor er selbst König wird. Allerdings sollen er und Queen Elizabeth auch den Rückzug Andrews gemeinsam beschlossen haben, so könnte sie auch bei der "Modernisierung" des Palastes ein offenes Ohr für ihren Ältesten haben. Dass Elizabeth zugunsten von Charles abdankt und ihre Rekord-Regentschaft vorzeitig beendet, scheint jedenfalls unwahrscheinlich.