Patrick Romer: Skandal um den Dschungelcamp-Teilnehmer
Beim aktuellen "Dschungelcamp" auf RTL haben sich bereits zwei Kandidaten herauskristallisiert, die polarisieren und das Publikum spalten: Gil Ofarim und Ariel Hediger. Doch auch ein dritter Teilnehmer ist nun ins Kreuzfeuer der Kritik geraten: nämlich TV-Bauer Patrick Romer.
Dem 30-Jährigen, den man eventuell aus der Reality-Show "Bauer sucht Frau" kennen könnte, wird vorgeworfen, gegen das australische Tierschutzgesetzt verstoßen zu haben.
"Hat der gerade echt ein Tier ins Feuer geschmissen?"
Bereits am ersten Tag des RTL-Dschungelcamps kam es zu einem Wortgefecht zwischen Romer und Mitstreiterin Ariel Hediger, nachdem der Landwirt ein Insekt getötet hatte.
Was zunächst wie eine Randnotiz wirkte, entwickelte sich in den folgenden Tagen zu einem ernsten Thema: In der Nachtwache am Lagerfeuer soll Romer an Tag 4 mehrfach auf Käfer getreten und ein weiteres Tier ins Feuer geworfen haben. Szenen, die viele Zuschauer fassungslos zurückließen.
Auf Instagram entlud sich massive Kritik, viele User ließen ihrer Wut freien lauf. Sie forderten Konsequenzen und griffen den Kandidaten scharf an. Besonders häufig war dabei der Satz zu lesen: "Wer Tiere zertritt, ist nicht sympathisch!" Auch der Kommentar "Hat der gerade echt ein Tier ins Feuer geschmissen?" war darunter. Andere User gingen noch weiter und verlangten offen den Rauswurf von Romer: "Schmeißt ihn aus dem Dschungelcamp, der tötet nur Tiere!"
Auch Moderatorin Zietlow griff ein
Auch die Moderation der Show bezog klar Stellung. Sonja Zietlow machte deutlich, dass Romers Verhalten nicht nur gegen die internen Regeln der Show verstoßen habe, sondern viel weiter ginge. "Das, was Patrick gemacht hat, ist nicht nur ein Regelverstoß, sondern auch ein Verstoß gegen das australische Tierschutzgesetz und wir werden darauf achten, dass es nicht mehr passiert."
Tierschützer könnten sich einschalten
Brisant ist der Fall auch mit Blick auf frühere Kritik von Tierrechtsorganisationen. PETA hatte das Dschungelcamp in der Vergangenheit wiederholt wegen des Einsatzes lebender Tiere angegriffen. RTL hatte demgegenüber damals betont: "Wir legen großen Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren."
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