Nachwuchs-Star Maya Lauterbach: Warum ihr Vater gegen die Karriere war

Maya Lauterbach tritt in die Fußstapfen ihres Vaters Heiner Lauterbach und feiert als Jungstar im Schauspielfach Erfolge.
Maya und Heiner Lauterbach

Als Tochter von Schauspiel-Legende Heiner Lauterbach wurde Maya Lauterbach ins Showbusiness hineingeboren. Bereits als Kind schnupperte sie Filmluft - im Alter von zwei Jahren war sie an der Seite ihres Vaters in der Komödie "Zwei Männer und ein Baby" (2004) zu sehen. 2005 folgte ein weiterer Auftritt im Film ihres Papas "Andersrum."

Maya Lauterbach im neuen "Helen Dorn"-Krimi

Inzwischen verfolgt Maya fleißig ihre eigene Schauspielkarriere. In ihrem neuen Kinofilm "Ein fast perfekter Antrag" von Marc Rothemund, der am 26. Februar 2026 in die deutschen Kinos kam, ist die heute 23-Jährige abermals an der Seite von Heiner Lauterbach zu sehen. Zuletzt stand sie für die ZDF-Krimireihe "Helen Dorn" vor der Kamera, ohne ihren Vater. In "Verdammte Familie" spielt die Jungschauspielerin als 16-jährige Tamara die Tochter von Helen Dorns krimineller Halbschwester Luisa.

Ihr Schauspieltalent kann sich sehen lassen, auch wenn ihr berühmter Vater einmal in einem Interview mit der deutschen Gala betonte, dass er seine Tochter keineswegs in die Filmbranche drängen wollte. "Für mich gibt es nur eines. Maya soll glücklich sein", erzählte der Filmstar. "Sie soll das, was sie macht, gut machen und mit Leidenschaft dabei sein." 

"Sie kann auch Gärtnerin werden oder in die Politik gehen. Allerdings kann ich dann nicht so viel beisteuern", so Lauterbach damals - der auf die Schauspielerfolge seines Sprösslings inzwischen aber durchaus stolz sein kann.

Im Interview mit der Bunte sprach die Schauspielertochter nun über ihre Karriere.

Bodenständig: "Feiere nicht so viel wie mein Vater früher"

"Es ist immer witzig, mit einer so vertrauten Person zu drehen, wir haben extrem viel Spaß zusammen. Gleichzeitig finde ich es schön, allein zu drehen und mein eigenes Ding zu machen", erzählt Maya Lauterbach, während auch sie betont, dass ihre Eltern ihren Beruf als Schauspielerin nicht forciert haben. "Ich glaube sogar, es hätte meinen Vater eher gefreut, wenn ich mich für einen anderen Beruf entschieden hätte. Er weiß, wie hart der Job ist", gibt sie zu.

Worin sie sich von ihrem Papa unterscheidet? "Im Vergleich zu ihm und seiner Jugend ist eigentlich jeder konservativ. Ich gehe nicht jedes Wochenende auf große Partys und feiere nicht so viel wie er früher", so die Jungschauspielerin auf das Leben ihres Vaters rückblickend. Sie selbst bevorzugt es, Menschen um sich zu haben, mit denen sie "lachen kann."

Abseits des Sets lebt Maya Lauterbach trotz ihres berühmten Nachnamens ein bodenständiges Leben. 

"Auch wenn ich nicht jeden Tag ausgehe, tut es gut, Zeit mit Freunden zu verbringen, gemeinsam zu kochen, Spieleabende zu machen oder einfach zusammen zu quatschen", verrät sie. Ein wertvoller Ratschlag, den ihr Vater ihr mit auf den Weg gegeben hat: "Man muss ehrgeizig sein und ein guter Mensch bleiben." 

Obwohl sie von ihren Eltern Unterstützung bekommt, weiß aber auch die Promitochter: "Am Ende des Tages muss sich jeder selbst beweisen." 

Kommentare