Madonna, Pitt, Costner: Wieso diese Stars bei anderen Promis verhasst sind

Sie machen seit Jahrzehnten Karriere und haben die Herzen zahlreicher Fans erobert. Tatsächlich haben sie im Showbusiness eine Reihe an Kontrahenten.
Madonna, Harvey Weinstein und Gwyneth Paltrow

Sie machen seit Jahrzehnten Karriere und haben die Herzen zahlreicher Fans erobert. Bei ihren Kollegen sind Brad Pitt, Kevin Costner und Madonna aber nicht durch die Bank beliebt. Tatsächlich haben sie im Showbusiness eine Reihe an Kontrahenten.

Brad Pitt

  • Courtney Love 

So hatte in der Vergangenheit etwa Courtney Love ein Hühnchen mit Brad Pitt zu rupfen. Die Sängerin ist für ihr loses Mundwerk bekannt. Und so kam es auch, dass sie im Podcast "WTF with Marc Maron" einmal über Pitt lästerte, als das Thema "Fight Club" aufkam. Die "Hole"-Frontfrau verriet, dass sie für die Rolle der Marla Singer vorgesehen war - der Figur, die schließlich von Helena Bonham Carter übernommen wurde. Sie selbst sei aus dem Projekt entfernt worden, nachdem es zu einem Konflikt mit Pitt gekommen war. 

Love erklärte, dass Pitt sich angemaßt hätte, ihren verstorbenen Ehemann Kurt Cobain in einem geplanten Biopic zu spielen. Sie glaubte jedoch nicht, dass er über die erforderlichen Qualifikationen verfügte. "Wer zum Teufel glaubst du, dass du bist? Ich weiß nicht, ob ich dir vertrauen kann", habe die Sängerin eigenen Angaben zufolge zu Pitt gesagt. "Wenn du mich nicht verstehst, dann verstehst du auch Kurt nicht und ich habe nicht das Gefühl, dass du das tust, Brad." Love gab aber zu, sie wünschte, sie hätte sich damals zurückgehalten und Pitt erst nach Abschluss der Dreharbeiten zu "Fight Club" ihre Meinung gegeigt.

Brad Pitt mit Sonnenbrille und grünem Anzug winkt in die Kamera.

Brad Pitt

  • Mike Tyson

Anfang der 1980er Jahre soll Brad Pitt mit seiner Schauspielkollegin Robin Givens, der damaligen Frau von Profiboxer Mike Tyson, im Bett erwischt worden sein. Während eines Gesprächs in der Show "In Depth with Graham Bensinger" erinnerte sich der Sportler daran, dass er "höllisch wütend" wurde, nachdem er den damals noch relativ unbekannten Pitt und Givens entdeckt hatte. "Ich wollte an diesem Tag zu meiner Anwaltskanzlei gehen, um mich von ihr scheiden zu lassen, aber ich wollte einen Quickie reinschmuggeln. Jeden Tag ging ich zu ihr nach Hause, um Sex mit ihr zu haben. An diesem besonderen Tag kam mir jemand zuvor", erzählte Tyson. "Ich schätze, Brad war früher da als ich. Du hättest sein Gesicht sehen sollen, als er mich sah."

In einem Radiointerview behauptete Tyson außerdem, dass Pitt damals noch nicht dem Ruf entsprochen habe, den er heute pflegt. "Er sah aus, als wäre er ein bisschen high gewesen, denn ich kenne mich mit Highsein aus", lästerte der ehemalige Profisportler über den Schauspieler. "Er war wie ein Obdachloser, der am Strand lebt, ein bisschen nerdig." Doch trotz seiner Größe und seines Berufs gab der Boxer zu, dass er derjenige gewesen war, der Angst hatte, Pitt eine zu verpassen: "Ich dachte, ich sollte mich besser von diesem kleinen weißen Mistkerl zurückziehen."

Wer es in Hollywood sonst noch auf Brad Pitt abgesehen hat, erfahren Sie hier: 

Kevin Costner

  • Taylor Sheridan

Die Popularität der Serie "Yellowstone" machte Kevin Costner zu einem der bestbezahlten Fernsehschauspieler. Berichten zufolge nahm er knapp eineinhalb Millionen US-Dollar pro Folge ein. Sein Ausstieg aus der Serie enttäuschte nicht nur Fans. Es wurde auch viel über die vermeintlichen Differenzen zwischen dem Schauspieler und Serienschöpfer Taylor Sheridan spekuliert. "Wir haben versucht zu verhandeln, sie haben mir weniger Geld geboten als in den Staffeln zuvor, es gab Probleme mit der Kreativität", sagte Costner laut People im Rahmen seines Scheidungsprozesses vor Gericht aus. Dies führte zu Spannungen mit Sheridan, der im Gespräch mit The Hollywood Reporter seine gemischten Gefühle gegenüber Costner und dessen Ausstieg aus "Yellowstone" äußerte. "Ich hatte nie ein Problem mit Kevin, das er und ich am Telefon nicht klären konnten", sagte er. "Aber sobald Anwälte ins Spiel kommen, können die Leute nicht mehr anfangen, Dinge zu sagen, die nicht wahr sind, und versuchen, die Schuld auf die scheinbare Reaktion der Presse oder der Öffentlichkeit abzuwälzen. Ich bin enttäuscht."

Kevin Costner in hellem Anzug spricht ins Mikrofon und deutet mit der Hand.

Kevin Costner

  • Madonna

Auch mit Madonna scheint es sich der Filmstar verscherzt zu haben. In der Dokumentation "Madonna: Wahrheit oder Pflicht" von 1991 taucht Costner in einer Szene hinter der Bühne auf, um die Sängerin nach ihrem Konzert, das er ihr gegenüber als "nett" bezeichnete, zu begrüßen. "Niemand hat es jemals so beschrieben", antwortete Madonna, offensichtlich verärgert. Als Costner ihr mitteilte, dass er nicht an der Aftershowparty teilnehmen würde, antwortete sie: "Nicht nett genug für dich?" Nachdem der Schauspieler gegangen war, tat Madonna so, als würde sie ihren Finger in ihren Hals stecken, um Erbrechen herbeizuführen, und schimpfte dann: 'Nett? Jeder, der sagt, meine Show sei nett, muss gehen.'"

Costner gab Jahre später zu, Madonnas Reaktion, die in der Doku zu sehen war, habe ihn verletzt. "Ja, es war mir peinlich und es hat mich irgendwie verletzt", sagte er 2007 der Los Angeles Times. "Ich bin einfach hingegangen, weil man mich gebeten hat, hinzugehen. Und ich habe das beste Wort gefunden, das ich finden konnte." Madonna hingegen sagte bei einem ihrer Konzerte, sich bei Costner entschuldigen zu wollen. "98 Prozent dieses Publikums wussten nicht, wovon sie sprach. Aber ich habe das wirklich respektiert."

Welche Stars sonst noch keine Costner-Fans sind, lesen Sie hier: 

Madonna

  • Mariah Carey

Sängerin Mariah Carey zählt ebenfalls nicht zu Madonnas Freunden - was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass Madonna 1996 Carey in einem Interview heftig kritisierte. Gegenüber dem Magazin Spin erklärte die Pop-Ikone damals, Careys Musik sei keine "Kunst" und sie würde sich umbringen, wenn sie Careys Lieder singen müsste. 

Die Bemerkung unter der Gürtellinie entging Mariah Carey nicht. Als MTV News Letztere auf Madonnas Kommentar ansprach, folgte die Retourkutsche. Die Sängerin erklärte abfällig: "Ich habe Madonna seit der siebten oder achten Klasse, als sie mal populär war, nicht mehr beachtet, deshalb habe ich das nicht mitbekommen."

In einem Interview von 1998 legte Carey nach, als sie nach ihrer Meinung zu ihrer Kollegin gefragt wurde. "Ich habe das neue Album nicht gehört. Als ich aufwuchs, mochte ich ihr erstes Album sehr. Das war wirklich erfolgreich. Schön für sie", so Carey damals.

Madonna in einem weißen Hosenanzug mit Fliege und Blume.

Madonna

  • Gwyneth Paltrow

Gwyneth Paltrow und Madonna waren jahrelang beste Freundinnen, doch angeblich zerstritten sie sich, als sich Madonna 2008 von Guy Ritchie scheiden ließ. Quellen behaupteten, die beiden Stars hätten einfach "immer weniger Gemeinsamkeiten", doch Paltrow selbst deutete öffentlich an, dass mehr hinter dem Kontaktabbruch stecken könnte.

Paltrow sagte gegenüber Vogue: "Ich kann gemein sein. Ich kann dem Gerede nachgeben. Ich kann Leute ignorieren und ich kann definitiv Rachegelüste hegen. Tatsächlich habe ich gerade eine Situation mit einer Freundin, in der ich ziemlich wütend bin. Aber Rache ist zerstörerisch und gibt mir kein gutes Gefühl."

Später erwähnte Paltrow ihre ehemalige Bestie auch in Zusammenhang mit ihrer langjährigen Fitnesstrainerin Tracy Anderson. "Es ist gut, dass sie Madonna nicht mehr trainiert. Es war zu viel. Sie lässt die Leute warten – das nimmt den ganzen Tag in Anspruch", so die Schauspielerin, während eine Quelle gegenüber Us Weekly berichtete, der Streit habe begonnen, weil Madonna insgeheim über die Oscar-Preisträgerin gelästert hatte. "Madonna hat sie immer wieder schlecht gemacht", plauderte der vermeintliche Insider aus. Nachdem Paltrow daraufhin den Kontakt abbrach, soll Madonna das Gefühl gehegt haben, von ihrer ehemaligen Freundin im Stich gelassen worden zu sein. "Jetzt tut Madonna alles, um sie leiden zu lassen", so die Quelle über die Fehde.  

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