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12.10.2018

Keira Knightley: "Habe Herzogin Kate nicht beschämt"

Herzogin Kate soll über Knightleys Kritik an ihrem Auftritt nach der Geburt äußerst "verärgert" gewesen sein.

Schauspielerin Keira Knightley (33, "Fluch der Karibik") weist den Vorwurf zurück, mit ihrem neuen Essay habe sie Herzogin Kate angegriffen. "Ich habe niemanden in irgendeiner Weise beschämt, ganz im Gegenteil", sagte sie bei der Premiere ihres neuen Films "Colette" am Donnerstagabend in London.

Knightley kritisiert Kates Auftritt nach Geburt

Die Anmerkungen, die sie gemacht habe, "beziehen sich ganz auf unsere Kultur, die die Wahrheiten der Frauen zum Schweigen bringt und uns alle zwingt, uns zu verstecken".

In dem Essay beschreibt Knightley, was sie empfunden habe, als Kate das Krankenhaus verließ, nur Stunden, nachdem sie Prinzessin Charlotte auf die Welt gebracht hatte: "...ihr Gesicht ist geschminkt und ihre High Heels sind angezogen. Das Gesicht, das die Welt sehen will."

Die Kritik dürfte Kate wohl nicht besonders gefallen haben. Wie ein Palastinsider laut Us Weekly behauptet, soll die dreifache Mutter über Knightleys Aussage "verärgert" gewesen sein.

"Keira hat offensichtlich ihre eigene Meinung kundgetan, die auf ihrer eigenen Erfahrung beruht. Nicht jede Mutter fühlt gleich", zitiert das Magazin den Insider. "Keiras Kommentare wollten einfach nur Aufmerksamkeit erregen und sie sind nicht gerechtfertigt."

Knightley selbst schildert in dem Essay ungeschönt die Geburt ihrer Tochter Edie, die nur einen Tag vor Prinzessin Charlotte auf die Welt kam: "Ich erinnere mich an die Scheiße, das Erbrochene, das Blut, die Stiche. Ich erinnere mich an mein Schlachtfeld." Und dann fragt die 33-Jährige: "Und ich bin das schwächere Geschlecht?"

Zu den Vorwürfen sagte sie nun am Donnerstagabend: "Ich denke, es ist sehr interessant, dass bestimmte Teile der Medien - ich will nicht sagen absichtlich - aber jedenfalls falsch dargestellt haben, was ich gesagt habe."

Kate selbst hatte in der Vergangenheit schon des Öfteren über die Herausforderungen des Mutterseins gesprochen. So hatte sie bei einem Charity-Event 2017 unter anderem erzählt: "Es ist phasenweise eine riesige Herausforderung. Selbst für mich, die zu Hause mehr Unterstützung als andere Mütter bekommt. Nichts kann dich wirklich darauf vorbereiten auf diese schlicht überwältigende Erfahrung, Mutter zu werden. Es sind komplexe Emotionen wie Freude, Erschöpfung, Liebe, Sorge - alles auf einmal."