Jodie Foster packt aus: "Hätte Karrieren von Menschen ruinieren können"

Jodie Foster
Schauspielerin erinnert sich an Anfänge ihrer Karriere und erlebte auch frauenfeindliche "Mikroaggressionen.

Oscar-Preisträgerin Jodie Foster (63) vermutet eigenen Worten zufolge, dass ihr früher Erfolg sie als junge Frau in Hollywood vor sexuellen Übergriffen geschützt haben könnte. 

Jodie Foster "gehörte zu Kategorie von Menschen, die Macht hatten"

"Als ich dann meine erste Oscar-Nominierung erhielt, gehörte ich zu einer anderen Kategorie von Menschen, die Macht hatten, und ich war zu gefährlich, um mich anzurühren", sagte Foster im Podcast "Fresh Air".

Die Schauspielerin stand u.a. als Zwölfjährige neben Robert DeNiro für Martin Scorseses Film "Taxi Driver" vor der Kamera und wurde dafür für einen Oscar nominiert. "Ich hätte die Karrieren von Menschen ruinieren können."

Erinnerungen an frauenfeindliche "Mikroaggressionen"

"Natürlich" habe sie "wie jeder im Berufsleben" frauenfeindliche "Mikroaggressionen" erlebt, erklärte Foster. 

Aber sie habe sich selbst gefragt, was sie "vor diesen schlimmen Erfahrungen, diesen schrecklichen Erfahrungen bewahrt" habe. 

"Und ich kam zu dem Schluss, dass ich mit etwa zwölf Jahren bereits eine gewisse Macht hatte", so Foster darüber, wie in Hollywood der Hase läuft.

Daneben könnte auch etwas an ihrer Persönlichkeit möglicherweise Täter daran gehindert haben, sie zu manipulieren.

2017 hatten Enthüllungen über den amerikanischen Filmproduzenten Harvey Weinstein die MeToo-Debatte über sexuelle Übergriffe und Machtmissbrauch losgetreten. Weltweit und auch in anderen Branchen wurden seitdem Fälle von sexuellem Missbrauch bekannt.

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