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07/03/2020

Experte: Queen wird "erschüttert" sein über Meghans jüngste Aussage

Dass über Meghans Gerichtsklage immer mehr Details ans Tageslicht gelangen, dürfte der Queen laut Experten nicht gefallen.

von Elisabeth Spitzer

Die ehemalige Herzogin von Sussex klagt gegen die Herausgeber der britischen Zeitung Mail on Sunday wegen Verletzung des Urheberrechts, des Datenschutzes und der Privatsphäre. Die 38-Jährige geht dagegen vor, dass Teile eines privaten Briefes, den sie an ihren Vater Thomas Markle, geschrieben hat, veröffentlicht wurden.

Hochzeit brachte laut Meghan Milliarde Pfund ein

Laut Gerichtsunterlagen, die britischen Medien vorliegen sollen, soll Harrys Frau in ihrer Anklageschrift auch auf die Kosten ihrer Hochzeit mit Harry zu sprechen kommen. Offenbar will die einstige Schauspielerin damit die Anschuldigung widerlegen, dass für das pompöse Hochzeitsspektakel unnötig Steuergelder ausgegeben wurden.

Die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle fand am 19. Mai 2018 in Windsor Castle statt.

"Alle öffentlichen Kosten, die für die Hochzeit anfielen, dienten ausschließlich der Sicherheit und der Kontrolle der Menschenmenge zum Schutz der Öffentlichkeit, wie dies von der Thames Valley Police und der Metropolitan Police als notwendig erachtet wurde", zitiert The Mirror aus den Dokumenten.

Über ihre Anwälte lässt Harrys Frau außerdem ausrichten: "Dieser Beitrag öffentlicher Mittel zur Sicherheit der Menschenmenge wurde bei weitem durch die Tourismuseinnahmen von über einer Milliarde Pfund Sterling aufgewogen, die durch die königliche Hochzeit des Herzogs und der Herzogin von Sussex generiert wurden und direkt in die öffentliche Hand flossen."

Experte äußert Zweifel

Eine beachtliche Summe, die Markenexperte Andy Barr von der PR-Firma 10Yetis allerdings gegenüber The Sun anzweifelt.

"Eine Milliarde Pfund Gesamteinnahmen für eine königliche Hochzeit klingen überhaupt nicht realistisch", stellt er fest. "Es ist eine riesige Summe und die Sterne müssten wirklich gut gestanden haben, um selbst die Hälfte davon zu generieren. Selbst wenn Sie die längerfristigen  Werte von Reisen und Tourismus berücksichtigen."

Bis zu einer Milliarde sei es noch ein weiter Weg, fügt er hinzu.

"Die Royals werden erschüttert sein"

Auch das britische Königshaus bleibt Medienberichten zufolge im Rahmen der Klage nicht verschont. Aus den Gerichtsdokumenten soll nämlich hervorgehen, dass sich Meghan ihrer Ansicht nach während ihrer Schwangerschaft vom Königshaus nicht ausreichend gegen falsche Medienberichte "geschützt" fühlte.

Eine Anschuldigung, über die die Queen und den Rest der königlichen Familie wohl nicht besonders "amused" sind. Generell dürfte der Inhalt von Meghans Anklageschrift den Royals nicht gefallen.

"Sie werden wirklich erschüttert sein", stellte ein Royal-Experte im Frühstücksfernsehen "Good Morning Britain" fest. Die Schlagzeilen seien nicht nur "unangenehm" - sie seien regelrecht "verstörend".