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03/29/2019

GNTM: Wie lange hält Simone das Mobbing noch aus?

Die Sticheleien gegen die Teilnehmerin nehmen kein Ende. Die vielen gemeinen Sprüche gehen nicht spurlos an Simone vorbei.

von Elisabeth Spitzer

Pünktlichkeit ist eine Tugend – mit der es Heidi Klums "Mädchen" offenbar nicht allzu eng nehmen.

Casting-Marathon in Miami

In der letzten Folge von GNTM mussten die Teilnehmerinnen einen Casting-Marathon absolvieren. Gleich fünf Vorsprechen standen für die Nachwuchsmodels an einem Tag in Miami an: Ein Editorial-Shooting für die InStyle, ein Cover-Shooting für das Blonde-Magazin, eine Kampagne für Schuhdesigner Fabrice Tardieu, ein Video-Dreh mit Sänger Nico Santos und ein Shooting für das Berliner Brautmode-Label "Kaviar Gouge".

Die Kandidatinnen wurden von Heidi Klum damit beauftragt, die Einhaltung ihrer Casting-Termine selbst zu organisieren. Mit zwei Landkarten, zwei alten Klapphandys und Bargeld ausgestattet, sollten sie sich selbstständig in Miami zurechtzufinden und rechtzeitig zu den Vorsprechen gelangen.  

Die selbstbewusste Vanessa riss die Organisation sofort an sich.

"Ich habe schon sehr viele Castings gemacht. 200 bis 300", prahlte sie noch – immerhin wird sie nicht müde zu erwähnen, dass sie schon seit ihrem 14. Lebensjahr modelt und demnach auch die meiste Erfahrung mitbringt.

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Heidis Mädchen treiben Designer zur Weißglut

Blöd nur, dass wegen Vanessa am Ende alle zum dritten Casting zu spät kamen.

Nach dem Casting bei Blonde (wo Vanessa gleich ins erste Fettnäpfchen trat, als sie der Kundin das falsche Portfolio in die Hand drückte), hätten sich jene Mädchen, die bereits ausgeschieden sind, auf dem Weg zu Fabrice Tardieu machen sollen. Doch Vanessa sah die Situation etwas zu locker. Sie machte den Mädchen klar, dass der Weg dorthin sie nur 5 Minuten dauern würde und sie ruhig noch auf die übrigen Teilnehmerinnen warten könnten.

Sie habe ja schließlich "voll den Durchblick", wie Vanessa vor dem zweiten Casting noch behauptet hatte.

Am Ende kamen die Mädchen ihrentwegen ganze 45 Minuten zu spät. Eine Respektlosigkeit, die den Designer zur Weißglut trieb.

"I’m so fucking pissed off! Wo ich herkomme, ist Pünktlichkeit wichtig. So mache ich keine Geschäfte!", beschwerte er sich gegenüber dem Kamerateam, während er auf die Nachwuchsmodels wartete.

Als die Teilnehmerinnen endlich eintrafen, würdigte der Modemacher sie keines Blickes. Ein Zuspätkommen sei im Modebusiness inakzeptabel, so der erzürnte Schuhdesigner.

Da Vanessa dann auch noch damit anfing, sich zu rechtfertigen, platzte dem Modemacher der Kragen - er schmiss die Teilnehmerin kurzum raus.

"Was soll das? Das ist keinerlei Respekt. Willst du mir sagen, ihr könntet zu spät kommen. Darauf habe ich keinen Bock. Darauf habe ich keinen Bock! Weißt du was? Lass mich mit den Mädchen alleine reden", ärgerte sich Fabrice Tardieu. Vanessas Verhalten sei "inakzeptabel."

Den Job bekam schließlich Theresia, die dennoch bereute, ihr Glück in Vanessas Hände gelegt zu haben. "Natürlich haben wir uns komplett auf Vanessa verlassen, weil sie hat nun mal die meiste Erfahrung in diesem Bereich und da weiß man ja eigentlich, woran man ist", gab sie reumütig zu.

Und Vanessa? Die ließ die Kritik wie immer an sich abprallen. Sie bezeichnete den Modemacher als "überheblich" und lästerte nach ihrem Rauswurf aus dem Casting-Studio: "Mit so einer Art würde ich persönlich auch nicht gerne zusammenarbeiten."

Schelte von Heidi

Beim Casting-Marathon war der Rotschopf dennoch erfolgreich: Vanessa sahnte den Video-Dreh und das "Kaviar Gauche"-Shooting ab. Simone holte sich den Job bei der InStyle. Tatjana und Sarah wurden für das Blonde-Shooting ausgewählt.

Beim großen Wassershooting mit Heidi Klum und Fotografin Chuck Grant (Schwester von Sängerin Lana Del Rey) konnte Vanessa aber nicht so recht überzeugen. Und das, obwohl sie kurz vor dem Shooting gegenüber Heidi Klum noch behauptete, bei GNTM noch mit keiner echten Herausforderung konfrontiert worden sei.

Das arrogante Gehabe des Nachwuchsmodels scheint inzwischen auch der GNTM-Chefin gegen den Strich zu gehen. Sie zeigte sich schon fast schadenfreudig, als Vanessa beim Sprung vom Dreimeterbrett in einen Swimmingpool keine gute Pose gelang.

"Immer erst mal große Klappe haben – auch Vanessa stößt an ihre Grenzen. Große Klappe, nix dahinter", ärgerte sich Heidi. Beim Entscheidungsrun gabs' dann eine weitere Schelte von Klum für die selbstsichere Vanessa: "Eine gesunde Selbstwahrnehmung würde dir guttun. Bekomm jetzt nicht wieder einen Höhenflug. Ich finde es gut, dass du selbstsicher bist, aber das funktioniert nicht immer."

Ein Foto gab’s dennoch für das überhebliche Nachwuchsmodel. Einzig Melissa konnte Heidi Klum in diese Woche nicht überzeugen. Sie musste sich von den Mädchen verabschieden. Melissa vergoss beim Abschied bittere Tränen. "Ich werde das so vermissen mit den Weibern, egal was das für ein Irrenhaus ist. Die schönste Zeit meines Lebens", sagte sie.

Mobbing gegen Simone nimmt kein Ende

Keine einfache Woche hatte auch Teilnehmerin Simone. Sie wird von den anderen Mädchen nach wie vor gemobbt.

Simone bekam wie schon so oft die Missgunst ihrer Mitstreiterinnen zu spüren, die ihr vorwerfen, sie hätte zwei Gesichter. In der Modelvilla würde Simone sich ganz anders verhalten als bei Castings und vor Heidi.

"Wenn sie vor den Kunden so wäre wie bei uns, würde sie den Job nicht bekommen", lästerte Justine, während Cäcilia stichelte: "Sie gibt vor, voll der fröhliche Mensch zu sein, aber bei uns sagt sie immer, wie scheiße alles ist."

Dass sich Simone in Anbetracht der Gehässigkeiten gegenüber ihre Person in Anwesenheit ihrer Mitstreiterinnen nicht wohlfühlen könnte, kommt den Nachwuchsmodels offenbar gar nicht in den Sinn.

Nach dem Wassershooting wurde weiter gegen die Blondine ausgeteilt. Grund für die Lästereien: Simone hatte zuerst behauptet, Höhenangst zu haben, machte beim Sprung vom Dreimeterbrett aber wiedereimal eine gute Figur.

Vor allem Vanessa ließ ihrem Frust über Simones Gelingen freien Lauf: "Kennt ihr die, die in der Schule immer gesagt hat, sie kann das alles nicht? Und nachher dann eine Eins hatte – das ist Simone. Sie macht so viel Trubel, wird aber wieder die Beste sein", wetterte sie gegen ihre Konkurrentin.

Simone versuchte zunächst, die Sticheleien nicht an sich heranzulassen. "Ich nehme keinem übel, dass sie nicht jubeln. Das hier ist ein Konkurrenzkampf", sagte sie noch, nachdem sie das InStyle-Casting gewonnen hatte.

Die vielen gemeinen Sprüche gingen am Ende aber nicht spurlos an der sensiblem Simone vorbei. Auf dem Heimweg in die Modelvilla flossen bei ihr im Auto die Tränen – wofür sie von den anderen Teilnehmerinnen erneut angegriffen wurde. Von Mitgefühl nicht die Spur. Die Mädchen warfen Simone vor, ihre angebliche Höhenangst sei reine Taktik gewesen. Kritik, die Simone nicht gerechtfertigt findet: "Was kann ich dafür, dass ich mich überwinde?"

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