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03/25/2021

Für 51 Millionen gekauft: Wer jetzt in die Jeffrey Epstein-Villa zieht

Die neuen Besitzer wollen das Haus des verstorbenen Sexualstraftäters einem kompletten "Makeover" unterziehen.

Kaum zu glauben, aber wahr: Es gibt wirklich jemandem, der in der ehemaligem Villa von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wohnen will. Wie die New York Times berichtet, hat ein langjähriger Manager von Goldman Sachs das Stadthaus auf der New Yorker Upper East Side für 51 Millionen US-Dollar (ca. 43,12 Mio. Euro) erstanden. Bevor er sich im Epstein-Anwesen niederlässt, wollen der neue Besitzer und seine Ehefrau das Haus jedoch einer kompletten Renovierung unterziehen.

Jeffrey Epstein-Villa findet neue Besitzer

Michael D. Daffey, der als Vorsitzender der globalen Marktabteilung der Investmentbank in London in den Ruhestand tritt, und seine Frau Blake Daffey wollen das Kalksteingebäude "im ersten Schritt einem kompletten Makeover" unterziehen. Und zwar sowohl "physisch als auch spirituell", berichtet die New York Times.

40 Zimmer stehen den neuen Besitzern des Epstein-Anwesens zur Verfügung, die der inzwischen verstorbene Epstein einst mit unheimlichen Motiven dekorierte. Jahrzehntelang lebte er hier ungestraft, bis er schließlich verhaftet wurde, weil er Dutzende minderjährige Mädchen sexuell missbraucht haben soll. In seiner New Yorker Villa empfing er einst namhafte Persönlichkeiten wie Woody Allen oder den britischen Prinz Andrew.

Laut New York Times kam das Herrenhaus im Juli 2020 auf den Markt, weniger als ein Jahr nach Epsteins Tod in einer Gefängniszelle in Manhattan. Ohne Abnehmer wurde der Preis Anfang Jänner auf 65 Millionen US-Dollar gesenkt.

Am 10. August 2019 wurde Epstein in seiner Zelle nicht ansprechbar aufgefunden. Im Krankenhaus wurde sein Tod festgestellt. Die Autopsie des Leichnams des Multimillionärs hat nach US-Medienberichten bestätigt, dass der 66-Jährige Suizid begangen hat. Epstein drohte eine 45-jährige Haftstrafe.

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