Fernsehmoderatorin Verona Pooth bekam gefälschte Pornobilder von sich
Verona Pooth
Fernsehmoderatorin Verona Pooth hat nach eigenen Worten erfolglos Anzeige wegen gefälschter pornografischer Bilder von sich erstattet. "Ich habe immer wieder Fotos zugeschickt bekommen, darunter auch pornografische Bilder, auf die mein Kopf montiert wurde", sagte die 57-Jährige der Illustrierten Bunte. Dazu seien handgeschriebene Texte gekommen, deren Inhalt sie gar nicht wiederholen wolle.
Sie habe den Fall zur Anzeige gebracht, doch der Absender hätte nicht ermittelt werden können. "Diese Ohnmacht ist schwer auszuhalten und macht wütend und auch ängstlich", sagte Pooth. Was sie zusätzlich überrascht habe, war dieses Gefühl von Scham. "Rational weiß man, dass man keinerlei Schuld trägt - und trotzdem fühlt man sich bloßgestellt und in seiner Würde verletzt."
Pooth äußerte sich vor dem Hintergrund der Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Der Spiegel hatte zuerst über Vorwürfe berichtet, die sie auch in Spanien zur Anzeige brachte. Laut Spiegel soll Ulmen in sozialen Medien täuschend echt aussehende Profile von Fernandes erstellt und darüber "Hunderte von Männern" kontaktiert haben. Über diese Accounts soll er sich als Fernandes ausgegeben und mit Männern Chats und Gespräche mit sexuellen Inhalten geführt haben; er soll erotische Bilder und Videos verschickt haben, die den Eindruck erweckten, als handele es sich um Aufnahmen von Fernandes.
In einer ersten Stellungnahme ließ die Kanzlei Schertz Bergmann, die Ulmen vertritt, verlautbaren, dass unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet würden. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Hinweis: Der Artikel wurde aktualisiert, in der aktuellen Version wurden die Vorwürfe gegen Christian Ulmen präzisiert.
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