"Teil meines Gehirns abgestorben": "Dr. Pimple Popper"-Star erlitt Schlaganfall am Set
Sandra Lee
Während der Dreharbeiten zu "Dr. Pimple Popper: Breaking Out" erlitt Sandra Lee im vergangenen November einen Schlaganfall. Mit dem Magazin People sprach die 55-Jährige nun über den dramatischen Vorfall - und welche Auswirkungen die gesundheitliche Krise auf sie hatte. "Es ist sehr belastend, sich so zu öffnen", sagte Lee kurz vor dem Start der neuen Staffel Show am 20. April, als sie erstmals über ihre fünfmonatige Leidenszeit erzählte. "Gerade als Chirurgin möchte man immer Stärke ausstrahlen." Dennoch zeigte sich Lee im People-Interview sehr vulnerabel.
Sandra Lee hielt erste Schlaganfallsymptome für Hitzewallung
Es war der 20. November, als Sandra Lee, die mit dem Dermatologen Jeffrey Rebish (53) verheiratet ist und mit diesem zwei erwachsene Söhne hat, erste Symptome bemerkte. "Es passierte während der Dreharbeiten", erinnerte sich Lee, die in ihrer Praxis in Upland, Kalifornien, Patienten behandelte, während die Kameras liefen.
Die Dermatologin verriet, dass sie die ersten Anzeichen damals für eine harmlose Hitzewallung gehalten hatte. "Ich war komplett verschwitzt und fühlte mich nicht wie ich selbst", erinnerte sie sich.
Nach Drehschluss sei sie noch zu ihren Eltern gefahren, die in der Nähe ihrer Praxis wohnen. Am Abend begann sie, sich "sehr unruhig" zu fühlen. "Ich hatte immer wieder stechende Schmerzen in einem Bein", erzählte Lee über ein weiteres Symptom. Da sie nicht schlafen konnte, sei sie aufgestanden, um etwas zu essen. Dabei merkte sie, dass ihr das Treppensteigen schwerfiel.
Am nächsten Morgen wusste sie, dass mit ihrer linken Seite etwas nicht stimmte. "Ich streckte die Hand aus, und sie sackte langsam zusammen. Ich merkte, dass ich Schwierigkeiten hatte, mich auszudrücken und deutlich zu sprechen. Ich dachte: "Habe ich einen Schlaganfall?'", erzählte Lee.
"Im Grunde ist ein Teil meines Gehirns abgestorben"
Ihr Vater, ebenfalls Dermatologe, habe ihr geraten, in die Notaufnahme zu fahren. Dort habe ein MRT bestätigt, dass sie tatsächlich einen ischämischen Schlaganfall erlitten hatte. "Es war ein Schock", so Lee. "Als Ärztin konnte ich natürlich nicht leugnen, dass ich undeutlich sprach und eine Körperhälfte geschwächt war, aber ich dachte: "Das ist doch nur ein Traum, oder?' Im Grunde", fügte sie hinzu, "ist ein Teil meines Gehirns abgestorben."
Die Medizinerin musste die Dreharbeiten abbrechen und konzentrierte sich zwei Monate auf ihre Genesung. Dabei standen Physio- und Ergotherapie auf dem Programm, um ihr Gleichgewicht und ihre Beweglichkeit wiederzuerlangen.
"Ganz grundlegende Dinge", musste Lee lernen, die sich vor allem Sorgen um ihre Hände machte. "Ich mag es nicht, dass ich meine linke Hand nicht vollständig kontrollieren kann oder dass mein Griff nicht so stark ist. Wenn ich das Gefühl habe, nicht in Bestform zu sein, ist das sehr beängstigend."
Symptome sind so gut wie abgeklungen
Noch Monate später zeigten sich im People-Interview die Folgen des Schlaganfalls. "Mir fällt gerade auf, dass ich nicht mehr so spreche wie früher", sagte Lee dem US-Magazin. "Man schämt sich richtig, weil man es so merkt."
Dennoch verlaufe die Genesung gut. Lees Neurologin May Kim-Tenser betonte im Interview: "Sie hat Glück. Ihre Symptome sind so gut wie abgeklungen."
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