Christian Ulmen reicht Antrag auf einstweilige Verfügung gegen "Spiegel" ein

Der "Spiegel" hatte zuerst über Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann berichtet.
Christian Ulmen lächelt mit Glas in der Hand.

Der Schauspieler Christian Ulmen hat im Streit um die Vorwürfe seiner Ex-Frau Collien Fernandes nun die angekündigten rechtlichen Schritte eingelegt. Mit Schriftsatz vom Dienstag habe Ulmens Rechtsanwalt einen Antrag auf einstweilige Verfügung gegen den Verlag des Magazins Der Spiegel eingereicht, teilte das Landgericht Hamburg am Mittwoch mit. Wann darüber entschieden werde, sei noch nicht abzusehen.

Laut Landgericht wurde dem Spiegel mit einer Frist die Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Vor diesem Hintergrund sei nicht bereits in den nächsten Tagen mit einer Entscheidung zu rechnen.

Der Spiegel hatte zuerst über Vorwürfe der Schauspielerin Fernandes gegen ihren Ex-Mann berichtet, die sie auch in Spanien zur Anzeige brachte. Laut Spiegel soll Ulmen in sozialen Medien täuschend echt aussehende Profile von Fernandes erstellt und darüber "Hunderte von Männern" kontaktiert haben. Über diese Accounts soll er sich als Fernandes ausgegeben und mit Männern Chats und Gespräche mit sexuellen Inhalten geführt haben; er soll erotische Bilder und Videos verschickt haben, die den Eindruck erweckten, als handele es sich um Aufnahmen von Fernandes.

In einer ersten Stellungnahme ließ die Kanzlei Schertz Bergmann, die Ulmen vertritt, verlautbaren, dass unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet würden. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Hinweis: Der Artikel wurde aktualisiert, in der aktuellen Version wurden die Vorwürfe gegen Christian Ulmen präzisiert.

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