Was Diane aus Liebe für Bergsteiger Reinhold Messner gemacht hat
Reinhold und Diane Messner mit Claudia Stöckl
Ende Mai präsentiert Extrembergsteiger Reinhold Messner die "Reinhold Messner Retrospektive" beim Call-Filmfestival Bad Hofgastein. Welche große Rolle dabei seine Frau Diane spielt, hat er jetzt im "Ö3-Frühstück bei mir" bei Claudia Stöckl (Sonntag, ab 9 Uhr) verraten.
"Ohne sie bin ich schachmatt. Sie hat den Zugang zum Internet, da kenne ich mich nicht aus – sie organisiert alles. Ohne sie säße ich in Südtirol, unterm Ortler, und würde auf die Eisflächen schauen."
Doch Diane gibt sich bescheiden: "Er war derjenige, der die Spur getreten hat, und jetzt trete ich sie für ihn. Weil ich ihn liebe." Dabei gibt sie aber ehrlich zu, dass sie die öffentliche Person von Reinhold Messner angezogen hat.
"Wenn Reinhold der Hausmeister auf Schloss Juval gewesen wäre, hätte ich mich nicht in ihn verliebt, das sage ich ganz offen. Aber er hat mich auch beeindruckt, weil er so viel Männlichkeit ausgestrahlt hat." Anfangs gab es aber auch Probleme, da es ihm "sehr schwergefallen ist, seine Gefühle auszudrücken".
Mittlerweile sagt er aber auch, was ihn schmerzt und kommt darauf zu sprechen, dass er es bereut, seinen Kindern bereits sein Erbe gegeben zu haben. "Ich war so naiv, dass ich gedacht habe, ich gebe mit warmen Händen, damit meine Kinder sich einpendeln können, was ihre Verantwortung ist. Aber sobald sie alles hatten, kam sofort der Versuch, mich auszugrenzen und Diane auszugrenzen. Mittlerweile verwehren sie sogar mir den Zugang zu meinem Museum. Es schmerzt mich, dass sie mein Lebenswerk nehmen und sagen: 'Der Alte ist eh zu nichts mehr fähig.' Ich wurde entsorgt. Dabei wäre nichts möglich gewesen ohne meine Arbeit und mein Know-how."
Kommentare