Warum Adriana Zartl Carolin Kebekus in Erklärungsnot brachte

Die deutsche Kabarettistin Carolin Kebekus wollte unbedingt bei der Premiere von Adriana Zartl dabei sein.
Adriana Zartl

"Ich bin so irrsinnig aufgeregt, ich würde am liebsten auswandern", lachte Adriana Zartl im Gespräch mit dem KURIER, bevor sie auf die Bühne des Vindobona in Wien trat. Dort feierte sie mit ihrem ersten Soloprogramm "50 + (wie) und geil" jetzt Premiere.

Unterstützung bekam sie von ihrer langjährigen Freundin, der deutschen Kabarettistin Carolin Kebekus (sie haben einander 2005 bei der RTL Comedy Nacht kennengelernt), die im Publikum saß. "Sie ist extra aus Köln gekommen, ich freue mich unfassbar", so Zartl.

Für Kebekus war das übrigens eine Herzensangelegenheit: "Der Termin war geblockt, seit Adi mir gesagt hat, sie hat da Premiere. Ich musste meinem Management sehr viel erklären, aber jetzt bin ich hier", freute sie sich.

Christoph Fälbl und Carolin Kebekus

Christoph Fälbl und Carolin Kebekus

"Sie ist eine der lustigsten und talentiertesten Frauen, die ich kenne. Ich finde, dass sie eine unglaubliche Spielfreude hat." Carolin Kebekus erinnert sich auch an das Kennenlernen zurück. "Das ist locker 20 Jahre her. Damals haben alle im Casting erzählt: ,Wow, da ist eine Frau aus Wien, die ist so lustig.' Ich stand schon fest für den Part und war wahnsinnig nervös, weil ich dachte: ,Wer ist dieses wahnsinnig lustige Frau? Es gibt doch immer nur eine lustige Frau.' Dann haben wir uns kennengelernt und seitdem sind wir total eng".

Und weil es im Programm ja auch ums Älterwerden geht, das ist sowohl Zartl als auch Kebekus völlig egal: "Ich freue mich immer aufs Älterwerden, weil sonst wäre ich ja tot", grinst etwa Kebekus. 

Auch für Adriana Zartl ist Alter nicht mehr als eine Zahl: "Der 30er war schlimm, weil ich plötzlich erwachsen war, beim 40er dachte ich mir, Hauptsache gesund, der 50er ist mir völlig wurscht. Ich glaub, beim 60er tut es mir dann wieder weh."

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