Silvia Schneider enthüllt: So viel Aufwand steckt in ihrem Opernballkleid
Moderatorin Silvia Schneider
Neben dem künstlerischen Programm und wer überhaupt so aller über die Feststiege schreitet, sorgen vor allem auch die Roben der Damen beim Opernball im wahrsten Sinne für viel Gesprächsstoff. Ist das Kleid eh bodenlang, zeigt nicht zu viel Haut und überhaupt und sowieso, ist es dem Anlass entsprechend?
Viele Gedanken um ihre Robe macht sich auch jedes Jahr ORF-Moderatorin Silvia Schneider, schließlich wird sie sich darin auch einem Millionenpublikum vor den Bildschirmen präsentieren.
Noch dazu wird sie als Unterstützung des Hauptmoderatoren-Teams, bestehend aus Mirjam Weichselbraun, Teresa Vogl und Andi Knoll, eben auch die Mode, also die besten Looks der Ballbesucherinnen zeigen.
„Ich freue mich auf die Live-Interviews, das ist immer ein besonderes Prickeln in der Sendung. Gerade der Opernball ist ein Thema, wo es darum geht, sehen und gesehen werden. Wer trägt welches Kleid, was sind die Looks und welche Farben gibt es am Red Carpet zu sehen? Und da freue ich mich sehr, dass ich das ein bisschen einfangen darf“, erzählt sie dem KURIER.
Sie selbst gewährt jetzt auch einen ersten Blick auf ihre Opernballrobe, die nach ihrem Design von Couturière Liliya Semenova gefertigt wurde. Passend zum heurigen Blumenschmuck ist das Kleid in einem satten Rubinrot gehalten – und von oben bis unten mit roten Kristallen besetzt. Damit wolle sie ein klares visuelles Statement setzen.
Rubinrot, das für Leidenschaft, Stärke und Präsenz steht, ist auch Schneiders Lieblingsfarbe. Über 100 Arbeitsstunden sind in den Kleidertraum geflossen.
Lange Vorbereitung
Sechs Monate vor dem großen Ereignis hat sie mit der Planung begonnen. „Man bestellt den Stoff. Man muss sich für ein Design entscheiden. Es gibt mehrere Anproben. Da geht richtig Zeit rein, damit es am Ende ein schönes Gesamtergebnis ist“, sagt sie.
Silvia Schneider in ihrer Opernballrobe
„Ich versuche, jedes Jahr besonders viel Mühe und Liebe in das Kleid zu stecken“, so die Moderatorin. Und es sei eben immer eine Kollaboration mit Couturière Liliya Semenova.
„Ich muss gestehen, ich habe mir noch nie etwas Leichtes ausgesucht. Bei diesem Kleid hat Liliya die einzelnen Verbindungen der Glitzersteine öffnen und neu zusammensetzen müssen, damit wir die richtige Länge haben. Und wenn das Kleid fertig ist, ist auch sie fertig, das muss man sagen“, schmunzelt Schneider.
Silvia Schneiders Opernballroben der vergangenen Jahre
Natürlich muss so eine Opernballrobe, vor allem, wenn man vor Ort so wie Schneider als Moderatorin tätig ist, besonderen Anforderungen entsprechen, wie sie erzählt.
„Man muss in einem Opernballkleid auf alle Fälle gehen und Stiegen steigen können, das sind die zwei Top-Voraussetzungen. Man muss sich auch obenrum gut bewegen können, das Mikrofon halten, mit den Leuten sprechen.“ Zu tief ausgeschnitten sollte es auch nicht sein.
Mehr ist mehr
Ein Opernballkleid sei „definitiv immer größer, pompöser und effektvoller als ein normales Ballkleid. Beim Opernball darf man sich wirklich etwas trauen. Das ist unser Red Carpet, das ist unsere Couture-Show. Da schaut die ganze Welt auf uns. Es ist ja auch ein Sehen und gesehen werden. Und dann macht das schon Spaß, wenn man sieht, dass sich die Damen wirklich Gedanken dazu gemacht haben“, so die ORF-Moderatorin.
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