Hollywood-Ikone in kleinem Ort in OÖ: Das sagt sie zum Opernball
Sharon Stone
Er hat es geschafft: Der Schaumrollenproduzent Karl Guschlbauer aus dem kleinen Örtchen St. Willibald in Oberösterreich begrüßt die Hollywood-Ikone Sharon Stone in seinen rosa Räumlichkeiten. „Es war gar nicht so leicht, aber über Freunde kam der Kontakt zustande.“
Der Medienrummel um die Schauspielerin ist gewaltig. Zwei Tage, bevor sie am Donnerstag in der Loge des Unternehmers am Wiener Opernball begrüßt wird, hat die 67-Jährige also noch eine süße Mission. Entspannt und bestens gelaunt steigt sie aus dem grauen Bentley vor der Süßwarenmanufaktur, die Blasmusik irritiert sie kein bisschen.
Karl Guschlbauer und Sharon Stone
Den Walzer habe sie bereits mit ihrem Sohn gemeinsam geübt, der sie auf dieser Reise begleitet. Sie hoffe sehr, den Walzer dann am Donnerstag aufs Parkett zu bringen. Kleiden wird sich die Schauspielerin in eine Valentino-Robe, deren Gestaltung eine Klimt-Hommage darstellt: „Valentino und ich waren eng befreundet, wir haben gemeinsam an einer Modelinie gearbeitet. Ich werde dieses Kleid, das er damals für mich gemacht hat, als Erinnerung an ihn tragen.“
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Stone gastiert in einem Luxushotel in Wien, gut abgeschirmt von der Öffentlichkeit, von ihrem Programm in Österreich, abgesehen vom Opernball-Besuch und der Schaumrollen-Exkursion, ist nichts bekannt. Wobei: Im Gespräch zeigt sie ihre Begeisterung für die österreichische Architektur und Künstler wie Schiele und Klimt: „Ich bin ein riesiger Fan und möchte heute noch sein Haus besuchen.“
Beim Event im oberösterreichischen Innviertel dabei sein konnten gegen entsprechend Geld sogar Herr und Frau Oberösterreicher. Böse Zungen sehen im Unternehmer Karl Guschlbauer gar den neuen Richard Lugner. Immerhin vermarktete er den Auftritt von Sharon Stone üppig: Erstehen konnte man Tickets um 49 Euro bzw. um 99 Euro in der goldenen VIP-Version. Dafür gab es Verpflegung, ein Goodie-Bag und in der teureren Kategorie sogar ein Selfie mit Sharon Stone samt Unterschrift. So war zumindest der Plan. Das Meet & Greet kam sehr zum Unmut der zahlenden Fans nicht zustande.
Sharon Stone, Karl Guschlbauer und Johann Lafer
Moderator Alfons Haider begleitete gewohnt charmant durch den Nachmittag. Starkoch Johann Lafer war ebenfalls anwesend, seine Häppchen wurden herumgereicht. Er wollte vor Beginn des Termins noch mit verschmitztem Lächeln wissen, ob die Schauspielerin denn verheiratet sei. Die konterte Fragen zu ihrem Liebesleben geschickt mit einer Anspielung auf Ebbe und Flut.
Was viele gar nicht wissen: Stone ist auch als Malerin erfolgreich, hat ihre Werke unter anderem bereits in Berlin ausgestellt. „In Österreich gibt es wirklich die wundervollsten Museen, ich würde meine Werke sehr gerne hier präsentieren.“
Dass sie künftig öfter in Europa anzutreffen sein könnte, deutet die 67-Jährige so an: „ich suche derzeit eine Bleibe in Frankreich. Ich möchte ein Zuhause außerhalb der Staaten haben.“ Und sie endet mit einem flammenden Appell an Frieden und Verständnis: „Angst ist immer ein schlechter Kompass. Liebe soll unser Kompass sein.“
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