Rebecca Horner hat das Wiener Staatsballett verlassen

Rebecca Horner
Die Balletttänzerin möchte sich in Zukunft auf eigene künstlerische Projekte fokussieren.

Seit 2007 war Rebecca Horner Mitglied des Wiener Staatsballetts, wurde 2015 zur Halbsolistin befördert und 2017 zur Solistin. Wie das Wiener Staatsballett am Donnerstagvormittag bekannt gegeben hat, hat Horner "das Ensemble auf eigenen Wunsch zum 31. Dezember" verlassen.

Der Grund dafür sei, dass sie sich "verstärkt ihren eigenständigen künstlerischen Projekten" widmen möchte.

Zuletzt war Rebecca Horner als Königin von Babylon in Alexei Ratmanskys Kallirhoe an der Wiener Staatsoper und als Kaiserin Maria Theresia in Thierry Malandains "Marie Antoinette" An der Volksoper Wien zu sehen.

Der Abschied von ihrer Rolle als aktives Mitglied des Wiener Staatsballetts ist aber keineswegs ein Abschied von der Bühne, denn schon im Februar kehrt sie an die Wiener Volksoper zurück und wird dort von 6. Februar bis Anfang April als Madame du Barry in Thierry Malandains "Marie Antoinette" zu sehen sein.

Horners Arbeit wurde unter anderem mit dem Fanny-Elßler-Ring ausgezeichnet.

Privat lebt sie mit dem Choreografen und Balletttänzer Andrey Kaydanovskiy zusammen. Die beiden haben zwei Töchter und einen Sohn.

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