Patricia Aulitzky: Tragischer Unfall führte zu Hochzeit mit ihrem Mann

Claudia Stöckl und Patricia Aulitzky
Patricia Aulitzky spricht mit Claudia Stöckl über Privates und warum sie ihre Schauspielkarriere fast aufgegeben hätte.

Erst kürzlich hatte Schauspielerin Patricia Aulitzky (46) ihr Debüt in der Krimiserie "Die Toten von Salzburg". Dass es so gut läuft wie jetzt, war aber nicht immer so, wie sie im Ö3-"Frühstück bei mir" bei Claudia Stöckl (Sonntag ab 9 Uhr) erzählt.

"Nach meinem Film-Debüt im Falco-Film 'Verdammt, wir leben noch' hatte ich zwei Jahre lang gar keinen Job gehabt und dachte immer, ich muss dermaßen schlecht gewesen sein, dass ich den Beruf aufgeben wollte – bin aber sehr froh, dass ich es nicht gemacht habe."

Die Problematik, als Frau ab einem gewissen Alter nur noch eingeschränkt Rollenangebote zu bekommen, sieht sie, möchte sich aber nicht davon unterkriegen lassen. 

"Wichtig ist es, nicht in diese Falle hineinzutappen, sich sagen zu lassen: 'Du bist mit einem Fuß schon im Grab.' Oder: 'Vielleicht machst du noch eine Alterskarriere.' Bei mir hat es eine Phase gegeben, da habe ich gedacht: 'Vielleicht ist es vorbei, ich werde jetzt alt.' Da musst du als Künstlerin schon ein hartes Fell bekommen, um diese bittere Pille nicht zu schlucken. Und dann sagen: 'Eigentlich bin ich in der Mitte meines Lebens, ich bin fit, ich bin gut, ich weiß auch mehr, was ich will und eigentlich fängt das gerade erst an.' So sehe ich meinen Weg in jedem Fall.“

Worüber Aulitzky kaum spricht, ist ihr Privatleben. "Mein Mann will es nicht. Er ist ein sehr öffentlichkeitsscheuer Mensch. Er ist Fotograf, macht viel Architekturfotografie", begründet sie ihre Entscheidung.

Eine Sache verrät sie dann aber doch: wie es zur Hochzeit mit ihrem Mann kam. 

"Kurz nach der Geburt von unserem Kind hatte mein Mann einen schweren Skiunfall. Er hat sich neun Wirbel gebrochen. Ich bin stillend mit dem Baby am Fuße der Piste gestanden, mein Onkel hat mich von der Unfallstelle angerufen und mir mitgeteilt, dass mein Mann die Beine nicht bewegen könne. Ich bin dann mit ins Krankenhaus gefahren und eine Nacht lang haben wir nicht gewusst, ob er nicht querschnittsgelähmt bleiben wird. Das war schon eine sehr schwierige Zeit. Er konnte ein Jahr eigentlich nichts über drei Kilo heben und ich habe viel jongliert. Dann haben wir gesagt: 'Jetzt heiraten wir.'"

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