Julian F. M. Stoeckel

© Kurier/Franz Gruber

Stars Austropromis
09/12/2020

Julian F. M. Stoeckel: "Wollte die Maria Callas des Boulevards werden"

Der quirlige Berliner Reality-Star im Interview über seinen Werdegang, das Promiboxen und was F. M. eigentlich bedeutet.

von Lisa Trompisch

Er ist der geborenen Entertainer – bisserl schrill, vielleicht auch ein wenig schräg, unterhaltsam aber auch extrem vielschichtig. Und den Glamour-Faktor hat Julian F. M. Stoeckel (33) sowieso gepachtet.

Der Berliner stammt aus einer Ärztefamilie, Schauspielerin Witta Pohl (gest. 2011) nahm ihn unter ihre Fittiche und so machte er bereits mit 18 die erste Bekanntschaft mit der TV-Kamera. Julian spielte in Serien wie „Polizeiruf 110“ mit und 2014 wagte er sich sogar ins Dschungelcamp.

Abgetan als „Zuschauer-Kandidat“, weil damals einem breiten Publikum noch nicht so bekannt, belehrte er seine Kritiker mit seiner erfrischenden Art schnell eines Besseren.

Harald Glöööckler hat zu mir gesagt: ‚Das Dschungelcamp war deine Lebensversicherung.‘ Und das stimmt. Alles, was ich heute bin, habe ich im Grunde genommen dem Dschungelcamp zu verdanken“, so Stoeckel (das F. M. steht übrigens für Frederik Moritz) im KURIER-Gespräch.

Was er auf der Coronademo gemacht hat und warum Angela Merkel ihn beeindruckt, sehen Sie hier:

Die Leute wollen unterhalten werden, daher lässt er sich immer wieder etwas einfallen– so versucht er sich auch als Sänger. Sein Debüt gab er mit einer Adaption von Zarah Leanders „Wodka für die Königin“.

„Ja, meinem Publikum ist nichts erspart geblieben“, lacht er. „Ich habe auch angefangen zu singen. Das war eigentlich immer mein Hobby. Ob das jetzt gut ist oder nicht oder ob ich ein großes Talent bin oder nicht, das mögen die anderen beurteilen. Mir macht es Spaß. Ich hatte immer Ambitionen und wollte die Maria Callas des Boulevards werden. Vielleicht ist meine Stimme dann doch nicht so stark und vielfältig, und mit so vielen Oktaven belegt, aber ich habe es trotzdem gemacht“, grinst er.

Keine Herausforderung wird gescheut, so wird er auch am 18. September beim Sat1-Promiboxen dabei sein. Er nimmt das richtig ernst, trainiert seit Wochen jeden zweiten Tag. „Und jetzt kann ich richtig boxen. Niemals hätte ich geglaubt, dass ich das überhaupt kann. Und das Gute ist, man lernt auch, über sich hinauszuwachsen.“

Sein Gegner wird Matthias Mangiapane sein, bekannt aus diversen Reality-TV-Formaten. „Böse Zungen könnten natürlich behaupten, es ist Rosa-Watte-Weitwurf, an den Haaren ziehen, in die Ohren beißen und mit Strasssteinen um sich werfen“, lacht Julian.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.