Tatort-Star Krassnitzer: Bewegende Worte zum Tod seiner Mutter
Schauspieler Harald Krassnitzer
"Meine Mama litt an Demenz", so der scheidende Tatort-Kommissar Harald Krassnitzer gegenüber der deutschen Bild. Seine Mutter Susanne ist am 14. Februar im Alter von 95 Jahren verstorben.
"Unsere Beziehung wurde zum Ende hin intensiver als je zuvor", erzählt er. Ihre Erinnerungen wären zwar weniger geworden, die emotionalen Bindungen dagegen stärker.
"So seltsam das klingt: Mal war ich für sie mein Vater, mal der Familienhund. Bis irgendwann nur noch eine Person zur Verfügung stand. Das durfte ich sein. Ihr Sohn", so Krassnitzer.
Sie hätte seine Hand so stark gedrückt, dass er sich gar nicht daraus befreien konnte. Und das hatte für ihn nur eine Bedeutung: "Ich bin deine Mutter."
Krassnitzers Schwester habe ihn in dieser schweren Zeit des Abschieds eine wichtige Lektion gelehrt. "Meine Schwester hat mir gezeigt, dass es in diesem Zusammenhang nur einen einzigen Begriff gibt, der tatsächlich eine große Tragweite hat. Liebe."
In seinem neuesten Film "Der verlorene Mann" (Start: 7. Mai) spielt Krassnitzer selbst einen demenzkranken Ex-Ehemann, der die Scheidung vergessen hat.
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