Geigerin Lidia Baich kommt mit roten Rosen zum Opernball
Lidia Baich
Schon seit Jahren ist der Wiener Opernball für Stargeigerin Lidia Baich ein Fixpunkt in ihrem Terminkalender. 2023 hatte sie sogar einen Auftritt bei der Eröffnung, gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Heldentenor Andreas Schager. Auch heuer wird sie sich wieder ins Feststiegen-Getümmel werfen und bestimmt ein beliebtes Motiv für die Fotografen sein.
Deshalb muss das Styling natürlich wohl überlegt sein. In Hinblick auf ihr Kleid vertraut sie heuer auf Designer Christian Seibold, der anfangs eigentlich etwas anderes geplant hätte.
"Ich habe Lidia zwei oder drei Stoffe vorgeschlagen, wir haben im Prinzip das Kleid besprochen gehabt, dann hat sie den Duchesse gesehen und war total verliebt. Dann war mir in der Sekunde klar, wie das Kleid vom Konzept her ausschauen soll, und das haben wir dann umgesetzt", erzählte der Modeschöpfer dem KURIER.
Für Baich war es besonders wichtig, etwas "ohne Muster und ohne Glitzer" zu wählen. "Ich wollte es ganz klassisch in einem schönen satten, einfarbigen Ton. Das Lustige war: Nachdem wir die Farbe und den Schnitt ausgesucht hatten, haben wir dann bei der Pressekonferenz den Blumenschmuck vom Ball gesehen und das war ein Zufall, dass das genau passt mit den Farben."
Seibold hat sich auch noch für ein besonderes Detail entschieden, sein Markenzeichen. "Jeder Designer hat im Prinzip seine eigenen Rosen. So gibt es die Dior-Rose und ich habe seinerzeit diese Rose entwickelt und nenne sie die Wiener Rose. Es sind zwar Seidenrosen, die von mir persönlich handgemacht werden, aber im Gegensatz zu einer Dior-Rose sind sie sehr naturalistisch gestaltet."
Lidia Baich möchte aber nicht nur in ihrem Kleid glänzen, sondern auch ihr Schmuck wird funkeln. Wie auch in den letzten Jahren hat sie sich wieder für ein Set von Talar Mazbanian entschieden, das ein Collier mit einem 33 Carat Rubellit umfasst sowie passende Ringe und Ohrringe. Der Wert liegt im sechsstelligen Bereich.
"Wir haben alles speziell für den Opernball entworfen. Es ist orientalisch-klassischer Schmuck und im Mittelpunkt steht eben der Rubellit. Sie ist also umhüllt von Rubellit-Steinen", so Schmuckdesignerin Talar Mazbanian.
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