Bogdan Roščić

© Kurier/Juerg Christandl

Stars Austropromis
11/09/2021

Bogdan Roščić: Wenn Opernball, dann nur unter stark verschärften Maßnahmen

Der Ball wackelt noch, dafür stellt Bogdan Roščić aber das Komitee für das Großereignis vor.

von Stefanie Weichselbaum

Mit Spannung wurde die Pressekonferenz zum Opernball 2022 erwartet, der am 24. Februar in der Wiener Staatsoper stattfinden soll. Dies wird ja die erste Tanzveranstaltung unter der Direktion von Bogdan Roščić sein - ob sie aufgrund von Covid19 stattfinden kann, ist noch nicht klar.

Ginge es nach der Staatsoper, wolle man den Opernball wie geplant ausrichten. Ob das aber auch wirklich klappen werde, "liegt nicht allein in unserer Hand".

"Der Ball kann nur unter einem eigenen Präventions- und Sicherheitskonzept stattfinden, das noch strenger ist als das, was wir ohnehin für den Vorstellungs- und Probenbereich schon haben", so der Staatsoperndirektor. Angedacht wäre da etwa, das Staatsgewalze nur unter der 2-G+-Regel stattfinden zu lassen, also, dass jeder geimpft oder genesen sein müsse und zusätzlich einen PCR-Test vorzuweisen habe.

Dafür habe man sich ein medizinisches Expertenteam geholt, das von Siegfried Meryn auf der Pressekonferenz vertreten wurde. Er würde sich wünschen, dass alle, die auf den Opernball gehen, dreimal geimpft sind. "Man wird noch träumen dürfen, das wäre der Idealzustand", meinte er.

Wie schon durchgesickert war, werde es keine Opernball-Lady mehr geben, denn die Staatsoper selbst müsse der Gastgeber sein. Organisiert wird der Ball nun von einem Komitee, bestehend aus Nadja Swarovski, Steirereck-Chefin Birgit Reitbauer, Eventmanagerin Maryam Yeganehfar und Fundraising-Leiterin bei der Caritas Katha Häckel-Schinkinger.

Sonst wolle Bogdan Roščić keine wesentlichen Veränderungen vornehmen. "Ich habe alles, was ich über den Opernball weiß, von Lotte Tobisch gelernt." Deshalb wolle er auch bei der Eröffnung keine Abstriche machen.

Ein Motto werde es aber beim kommenden Ball jedenfalls nicht geben.

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