103. Jägerball: Politik und Prominenz gaben sich ein Stelldichein
Christa Kummer-Hofbauer mit Jagdhornbläsern
Unter der Patronanz des Bundeslandes Salzburg wurde Montagnacht die Wiener Hofburg beim 103. Jägerball zum Trachten-Spektakel. Und dabei wurde auch das Mozartjahr 2026 eingeläutet.
Der Einzug des Eröffnungskomitees erfolgt zum Einzugsmarsch aus dem "Zigeunerbaron", gefolgt vom Jungdamen- und Jungherrenkomitee mit einer Choreografie zu Mozarts "Rondo alla Turca". Und Stargeigerin Lidia Baich gab gemeinsam mit dem Orchester Steubl Werke von Wolfgang Amadeus Mozart zum Besten.
"Traditionelles verknüpft mit Hochkultur. Wir tanzen heute in Mozarts Geburtstag hinein", freute sich "Grünes Kreuz"-Präsidentin Christa Kummer-Hofbauer. "Die ausgelassene Stimmung, die Menschen in Tracht und das besondere Flair, das ich als Präsidentin jedes Jahr mehr zu perfektionieren versuche", ist für sie das Schönste am Ball.
Die Gäste:
Auch Schauspielerin und Berndorf-Intendantin Kristina Sprenger ist immer gerne Gast. "Das Besondere ist, dass es so authentisch ist, dass es irrsinnig herzlich ist, sehr unkonventionell. Gegenüber anderen Bällen ist es sehr gemütlich für uns Frauen. Nicht so steife, große Robe, sondern gemütliches Dirndl mit feinem Schuhwerk, genieße ich sehr", sagte sie zum KURIER.
Unter den Gästen waren Bundeskanzler Christian Stocker, die Minister Klaudia Tanner und Peter Hanke, NÖ-Landesjägermeister Christoph Metzker, Raiffeisen-General Michael Höllerer, Ex-Skifahrer Fritz Strobl, KURIER-Geschäftsführer Richard Grasl und Musiker Chris Steger, der den Ball zum ersten Mal besuchte.
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