© APA/AFP/POOL/JANE BARLOW

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09/07/2021

Anzeige: Herbe Vorwürfe gegen Prinz Charles

Ein Vertrauter des britischen Thronfolgers soll einem saudischen Geschäftsmann für Spenden Vergünstigungen versprochen haben. Republik-Befürworter zeigten auch den Sohn der Queen an.

Der britische Thronfolger Prinz Charles (72) hatte nach Palastangaben "keine Kenntnis" von mutmaßlichen Fehltritten eines Mitarbeiters seiner Stiftung The Prince's Foundation. Mehrere Zeitungen hatten zuvor berichtet, Stiftungsgeschäftsführer und Charles-Vertrauter Michael Fawcett habe einem saudischen Geschäftsmann im Gegenzug für Spenden Unterstützung bei dessen Wunsch nach einem Ritterschlag und der britischen Staatsbürgerschaft zugesagt.

Die Blätter berufen sich auf ein angebliches Schreiben Fawcetts aus dem Jahr 2017. Fawcett legte nach den Veröffentlichungen sein Amt vorübergehend nieder. Die Stiftung leitete eine Untersuchung ein. Charles unterstütze diese internen Ermittlungen "vollkommen", heißt es in der Palastmitteilung am Montagabend.

Die Anti-Monarchie-Gruppe Republic zeigte unterdessen sowohl Fawcett als auch Thronfolger Charles wegen eines mutmaßlichen Rechtsbruchs bei der Polizei an. Scotland Yard bestätigte, von dem Vorgang Kenntnis genommen zu haben. Man erwarte nun "weiteren Kontakt im Zusammenhang mit dieser Angelegenheit", sagte ein Polizeisprecher.

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