Andrea L’Arronge: "Traumschiff"-Dreh führte zu Ehe-Aus nach 30 Jahren

In ihrem neuen Buch schildert die deutsche Schauspielerin Andrea L’Arronge den Schlüsselmoment, der ihr Leben für immer verändern sollte.
Andrea L'Arronge

Von 1984 bis 2017 war die deutsche Schauspielerin Andrea L'Arronge in zweiter Ehe mit dem Piloten Charly Reichenwallner verheiratet. Ein Dreh fernab des Beziehungsalltags änderte alles: "Da hat es klick gemacht" bei L'Arronge, die daraufhin nach über 30 Jahren Ehe der Beziehung ein Ende setzte. 

Andrea L'Arronge: Ehe endete nach "Traumschiff"-Dreh

In ihrem Buch "Der Zitronenbaum in meinem Garten" blickt die 68-Jährige auf einen "Traumschiff"-Dreh zurück, der den Beginn des Beziehungs-Aus markierte. Wie die Schauspielerin verrät, hätten sie und ihr Ex-Mann sich zu diesem Zeitpunkt bereits auseinandergelebt gehabt. Reichenwallner verbrachte viel Zeit auf dem Golfplatz.

Während sie selbst sich Büchern und der Meditation widmete, fühlte sie sich zunehmend frustriert. Sie habe das Leben einer "Golfwitwe" geführt, erinnert sich L'Arronge. "Natürlich hatten wir vorher schon mal über Trennung gesprochen", schreibt sie. Dennoch werden solche Entscheidungen nicht Hals über Kopf getroffen. 

Dreharbeiten zu "Traumschiff" im Jahr 2016 in Palau brachten die nötige Klarheit. "Eines Nachts hat es plötzlich klick gemacht" beschreibt L'Arronge den Schlüsselmoment, der ihr Leben nachhaltig verändern sollte. "Als ich wieder zu Hause war, machte ich meinem Mann den Vorschlag, eine zweite Wohnung anzumieten", so die Schauspielerin. "Es ging einfach nicht mehr."

"So gingen wir auseinander, ohne Streit, aber wir waren beide tieftraurig", erzählt L’Arronge, die einen Streit der gemeinsamen Tochter wegen verhindern wollte. 

Mutige Entscheidungen sind keine Seltenheit im Leben der gebürtigen Münchnerin. So absolvierte sie 2004 eine Ausbildung zur zertifizierten Ayurveda-Spezialistin und gründete 2007 die Naturkosmetikmarke "Shanti".

Grund dafür, sich abseits des Schauspielfachs ein eigenes Business aufzubauen, war eine Hauterkrankung, die durch die jahrelange Belastung durch Make-up vor der Kamera entstanden war. "Yoga und Ayurveda wurden zur Philosophie, weil ich mich damit wohlfühle. Ich mache aber kein Dogma daraus. Denn Genuss ist wichtig", erklärte sie einmal gegenüber der Zeitschrift Meins

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