Amy Schumer nimmt Hilaria Baldwin wegen gefälschter Herkunft aufs Korn

Amy Schumer
Die Komikerin verschont die Baldwins in ihrem neuen "Netflix"-Special nicht.

Die US-Komikerin Amy Schumer scherzt in ihrem neuen Netflix-Special "Emergency Contact" über Schauspieler Alec Baldwin und seine Frau, die Yogalehrerin Hilaria Baldwin. Deren frühere Schummelei über ihre Herkunft bietet Schumer Angriffsfläche - "Hilaria from España" sei ja eigentlich "Hillary from Boston".

"Niemand in ihrem Leben kommt aus Spanien"

Schumer bot Angriffsfläche, dass Baldwin sich vor einigen Jahren gezwungen sah, über ihren Geburtsort zu spechen, nachdem ihr im Netz vorgehalten wurde, sie würde sich fälschlicherweise als Spanierin darstellen und ihren Akzent fälschen. "Ich wurde in Boston geboren und bin mit meiner Familie zwischen Massachusetts und Spanien aufgewachsen. Meine Eltern und Geschwister leben in Spanien und ich habe mich entschieden, hier in den USA zu leben. Wir feiern beide Kulturen in unserem Haus - Alec und ich ziehen unsere Kinder zweisprachig auf, so wie ich aufgewachsen bin. Das ist mir sehr wichtig. Ich verstehe, dass meine Geschichte etwas anders ist, aber es ist meine und ich bin sehr stolz darauf", so Baldwin 2020.

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Hilaria sei "in keiner Weise Spanierin", so Schumer nun laut dem Promiportal Page Six. Denn "ihre Eltern kommen nicht aus Spanien, niemand in ihrem Leben kommt aus Spanien". Obwohl Hilaria aus Massachusetts stamme, gebe sie ihren Kindern sehr "spanische Namen wie Jamón, Croqueta und Flamenco", scherzt die Komikerin.

Schumer geht noch weiter und spricht in ihrem Comedy-Auftritt auch über Alec Baldwins tödlichen Schuss am Set des Films "Rust". "Seit sie ihren Mann kennt hat, hat diese Frau einfach so getan, als käme sie aus Spanien. Und ihr Mann hat jemanden erschossen", so Schumer. "Mein Punkt ist, dass den beiden alles scheißegal ist."

Im Frühjahr war ein Strafverfahren gegen Baldwin eingestellt worden. Damit ließ die Staatsanwaltschaft in Santa Fe (US-Staat New Mexico) eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung fallen. Bei den Dreharbeiten zu dem Western war die Kamerafrau Halyna Hutchins im Oktober 2021 tödlich verletzt worden. Baldwin, der als Hauptdarsteller und Produzent bei dem Film mitwirkte, hatte eine Waffe bei der Probe für eine Szene bedient, als sich ein Schuss löste. In dem Colt steckte eine echte Kugel. Es ist unklar, wie die scharfe Munition ans Set gelangte. Baldwin wies die Schuld an dem fatalen Unfall stets von sich.

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