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Sport Wintersport
11/16/2019

Vanessa Herzog verspielt im ersten Rennen den Gesamtweltcup

Österreichs Sportlerin des Jahres unterliefen in Minsk zwei Fehlstarts. Nun muss sie in der Division B laufen.

von Christoph Geiler

Möglicherweise war Vanessa Herzog einfach nur übermotiviert. Vielleicht wollte sie im ersten Saisonrennen keinen Fehlstart hinlegen. Vielleicht konnte sie es auch kaum erwarten, endlich wieder ihr Können unter Beweis zu stellen. Jetzt, wo die 24-Jährige Weltmeisterin, Weltcup-Gesamtsiegerin und Österreichs Sportlerin des Jahres ist.

So oder so: Vanessa Herzog kam beim Weltcupauftakt in Minks zu schnell aus den Startlöchern. Um nicht zu sagen: viel zu schnell. Im Rennen über ihre Paradedisziplin 500 Meter fabrizierte die Tirolerin gleich einmal einen Fehlstart. Nachdem ihr dieses Missgeschick dann auch noch ein zweites Mal passierte, wurde Vanessa Herzog aus dem Rennen genommen und auf Eis gelegt.

"Vielleicht war es auch der ganze Rummel jetzt vor dem ersten Rennen. Der Fokus war groß und ich wollte unbedingt meine Favoritenrolle unterstreichen", meinte Herzog, die sichtlich enttäuscht war. Denn mit ihrer Saisonbestleistung (37,46 Sekunden) hätte sie das Rennen klar für sich entschieden. Die Russin Olga Fatkulina wurde in Minsk mit 37,92 Sekunden gestoppt.

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Verspielter Gesamtweltcup

Nach diesem Fehlstart kann sich Vanessa Herzog nun auch die erfolgreiche Titelverteidigung im Spezialweltcup über 500 Meter abschminken. Zum einen, weil über Herzogs Spezialdistanz in diesem Winter  deutlich weniger Rennen stattfinden als in der Vorsaison (acht statt elf), zum anderen, weil die Wahl-Kärntnerin nach der Nullnummer von Minks in die Division B degradiert wird und deshalb beim nächsten Weltcup in Polen mit den schlechteren Läuferinnen starten muss. "Damit hat sich leider das Thema Gesamtweltcup schon erledigt."

Starkes Weltcup-Debüt

Weit besser schlug sich Teamkollege Gabriel Odor. Der Juniorenweltmeister aus Tirol lief bei seinem Weltcup-Debüt mit Rang zehn im Massenstartbewerb gleich in die Punkteränge. Am Sonntag startet der 19-Jährige über die 1500-Meter-Distanz, Vanessa Herzog ist über 1000 Meter im Einsatz.

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