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Sport Wintersport
12/09/2020

Wie der Tiroler Romed Baumann US-Meister in der Abfahrt wurde

Der 34-Jährige holte sich in Übersee den Titel. Am Wochenende startet er bei der ersten Weltcupabfahrt in Val d'Isere - als Deutscher.

von Christoph Geiler

Der beste Abfahrer der Vereinigten Staaten ist ein . . . .  Österreicher. Richtig gelesen. Romed Baumann darf neuerdings den Titel "US-Meister in der Abfahrt" tragen. Der 34-Jährige nahm an den Meisterschaften in Copper Mountain teil und fuhr dabei der Konkurrenz um die Ohren. Sepp Ferstl und Jared Goldberg hatten das Nachsehen.

Dieser ungewöhnliche Erfolg passt zur ungewöhnlichen Karriere von Romed Baumann. Denn der gebürtige Tiroler hat im Laufe seiner Laufbahn auch die Nation gewechselt. Bis ins Jahr 2019 war der Allrounder in Diensten des ÖSV unterwegs, dann wechselte er die Fronten und zum deutschen Skiverband.

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Dem 34-Jährigen, der zwei Weltcuprennen und zwei WM-Medaillen gewann, hat der Nationenwechsel durchaus gut getan, wie seine starken Leistungen im vergangenen Winter beweisen. Nachdem er beim ÖSV keine Rolle mehr spielte, startete Baumann bei den Deutschen noch einmal durch und zeigte u.a. mit dem siebenten Rang in der Abfahrt von Kitzbühel auf.

Am Wochenende beginnt für den frischgebackenen US-Meister die neue Saison. In Val d'Isere stehen die ersten Speedrennen dieses Winters auf dem Programm.

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