Chaos-Springen in Ruka: Kein ÖSV-Star in den Top Ten

Jan Hörl kam im ersten Springen in Ruka nicht in den zweiten Durchgang
Der Bewerb in Ruka musste bei widrigen Bedingungen im 2. Durchgang abgebrochen werden. Daniel Tschofenig wurde Zwölfter.

"Das ist Ruka." Daniel Tschofenig brachte es auf den Punkt. Die Rukatunturi-Schanze in Ruka hat schon viele Skispringer abgeworfen und zur Weißglut getrieben. 

Weil den Sportlern in Finnland traditionell ein rauer Wind entgegen bläst und sich die Bedingungen ständig wechseln.

Auch am Samstag machte die Rukatunturi-Schanze bei einer wilden Wetter-Mischung aus Schnee und Regen ihrem zweifelhaften Ruf wieder alle Ehre. Der 2. Durchgang musste abgebrochen werden.

Maximilian Ortner konnte sich nicht für den Wettkampf qualifizieren

Maximilian Ortner konnte sich nicht für den Wettkampf qualifizieren

Die österreichischen Überflieger waren auf der ungeliebten Schanze in Finnland ordentlich ins Trudeln gekommen.

Maximilian Ortner? Scheiterte bereits in der Qualifikation. Jan Hörl und Jonas Schuster? Wurden abgeworfen und schafften nicht den Sprung in den 2.Durchgang.

Daniel Tschofenig? Wurde ein Opfer der Bedingungen und wurde nur Zwölfter.

Sieg für Lanisek

Damit war der Gesamtweltcupsieger aber immer noch der beste Österreicher. Man muss schon weit zurückblicken um einen Bewerb zu finden, in dem kein ÖSV-Springer in den Top Ten gelandet ist.

Trotz der widrigen Bedingungen gab es keinen Zufallssieger: Der Slowene Anze Lanisek feierte seinen zweiten Saisonerfolg und baute die Führung im Gesamtweltcup aus.

Kommentare