Kitzbühel-Sieger Feller hat beste Erinnerungen an Schladming

Odermatt und Feller nehmen einen Schluck vom Siegersekt.
Vor zwei Jahren musste Feller in Schladming im Riesentorlauf nur Odermatt den Vortritt lassen. Heuer läuft es in dieser Disziplin noch nicht nach Wunsch.

Zusammenfassung

  • Manuel Feller feierte seinen Slalom-Sieg in Kitzbühel, doch seine Gams-Trophäe überstand die Feier nicht.
  • In Schladming stehen nun Riesentorlauf und Slalom an, wobei Feller im Riesentorlauf nicht zu den Favoriten zählt und Brennsteiner als erster Verfolger von Odermatt gilt.
  • Das Doppel-Nightrace mit Riesentorlauf und Slalom bleibt langfristig ein Fixpunkt im Weltcup-Kalender.

Wie fit Manuel Feller am Montag in der Früh nach seinem Slalom-Triumph in Kitzbühel war, ließ sich nicht eruieren. Die Gams, die der Tiroler als Trophäe erhalten hatte, hat die Feierlichkeiten jedenfalls nicht überstanden. 

Nach seinem „größten Moment der Karriere“ muss beziehungsweise darf der 33-Jährige nach nur einem Tag Pause am Dienstag und am Mittwoch (Slalom) schon wieder die Rennski anschnallen. Wobei er im Riesentorlauf in Schladming (17.45/20.45/live ORF 1) nicht zum Kreis der Favoriten gehören wird. Vor zwei Jahren wurde der Tiroler im Riesentorlauf Zweiter hinter Marco Odermatt. In diesem Winter lief es für den 33-Jährigen in der alpinen Basisdisziplin noch nicht nach Wunsch. Nur zwei- von sechsmal schaffte er es in die Ergebnisliste, mehr als Rang 18 wurde es nie.

Ganz anders Stefan Brennsteiner. Der Salzburger ist im RTL-Weltcup erster Jäger von Odermatt, 95 Punkte liegt er nach seinem Ausfall in Adelboden hinter dem Schweizer. „Adelboden hat mich schon richtig gewurmt“, sagte der 34-Jährige. Danach habe er versucht, an den richtigen Schrauben zu drehen. Den Gewinn der kleinen Kristallkugel würde Brennsteiner über alles stellen, auch über den Wert einer Olympia-Medaille. Allerdings: „Odi hat in den letzten Jahren einen Punkteschnitt von 85 oder 90 gehabt. Es müsste ein Wunder passieren.“

Doppel langfristig fix

Das Doppel-Nightrace, bestehend aus Riesentorlauf am Dienstag und Slalom am Mittwoch, wird auch langfristig Teil des Rennkalenders sein. Die FIS sieht die Rennen als einen unverrückbaren Eckpunkt des Jänner-Geschehens, sagte Schladmings OK-Chef Andreas Schwab.

Der Schladminger Nachtslalom wird seit 1997 gefahren und geht am Mittwoch zum 29. Mal über die steile und vereiste Bühne. Der Riesentorlauf unter Flutlicht ist erst seit 2023 im Programm.

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