© REUTERS / LEONHARD FOEGER

Sport Wintersport
02/05/2019

FIS-Boss Kasper: "Müssen aufpassen, uns nicht zu killen"

Der 75-jährige Schweizer fordert "bescheidenere" Winterspiele, die sich rentieren.

FIS-Präsident Gian Franco Kasper warnt davor, Olympische Spiele immer größer und teurer zu machen. "Wir müssen aufpassen, uns nicht selbst zu killen, weil wir zu viel haben", sagte das 75-jährige Ehrenmitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) dem Branchendienst Insidethegames. Dies sei wichtig für die Zukunft der Spiele und der zukünftigen Gastgeber.

"Wir haben viele Diskussionen über die Kosten der Sommer- und Winterspiele - und das mehr und mehr Wettbewerbe und Sportarten nicht hilfreich sind", erklärte Kasper. "Aber nach allen diesen Diskussionen, sehen wir, was mit den Sommerspielen 2020 in Tokio passiert: Fünf hinzugefügte neue Sportarten sind zu viel."

Zugleich forderte der Chef des Internationalen Ski-Verbandes (FIS) auch "bescheidenere" Winterspiele. "Peking 2022 wirkt schon jetzt größer und teurer - das ist nicht der richtige Weg, den wir gehen müssen", betonte der Schweizer. Bei den Peking-Spielen wird es 109 Bewerben in 15 Disziplinen aus sieben Sportarten geben. Das Budget beträgt rund 3,4 Milliarden Euro.

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