French Open tennis tournament at Roland Garros

© EPA / CAROLINE BLUMBERG

Sport Tennis
06/14/2021

Schock für Tsitsipas: Oma starb fünf Minuten vor French-Open-Finale

Der 22-jährige Grieche erfuhr kurz vor Betreten des Platzes vom Ableben der Großmutter. Er unterlag Djokovic in fünf Sätzen.

Der griechische Tennisprofi Stefanos Tsitsipas hat nach dem verlorenen Endspiel bei den French Open mitgeteilt, dass seine Großmutter kurz vor dem Finale am Sonntag gestorben ist. Der 22-Jährige schrieb in der Nacht auf Montag bei Instagram: "Fünf Minuten vor dem Betreten des Platzes hat meine geliebte Großmutter ihren Kampf um das Leben verloren."

Tsitsipas unterlag in Paris trotz einer 2:0-Satzführung dem Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic aus Serbien und verpasste so seinen ersten Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. "Im Leben geht es nicht ums Gewinnen oder Verlieren. Es geht darum, jeden einzelnen Moment zu genießen, egal ob allein oder mit anderen", schrieb Tsitsipas. "Trophäen in die Luft zu stemmen und Siege zu feiern ist etwas, aber nicht alles."

 

Der nach dem Match untröstlich wirkende Weltranglisten-Vierte ergänzte neben einem Foto von sich mit dem silbernen Tablett für den unterlegenen Finalisten: "Ich möchte sagen, dass unabhängig vom Tag, den Umständen und der Situation alles ihr gewidmet ist und nur ihr." Er dankte seiner Großmutter dafür, dass sie seinen Vater aufgezogen habe, der auch sein Trainer ist. "Ohne ihn wäre das nicht möglich gewesen", schrieb Tsitsipas.

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Am Montag teilte der Hellene mit, dass er seine Wildcard für das laufende Rasen-Turnier in Halle nicht in Anspruch nimmt. Laut Veranstaltern hab er sich aus persönlichen Gründen von der Einzel- und Doppelauslosung zurückgezogen.

Thiem von Platz vier gedrängt 

Ungewöhnlich nach einem Grand-Slam-Turnier hat es in der Tennis-Weltrangliste der Männer am Montag in den Top Ten nur wenige Verschiebungen gegeben. Der griechische Finalist Stefanos Tsitsipas verdrängte Österreichs Dominic Thiem von Rang vier, neuer Zehnter ist der Spanier Alberto Bautista Agut. Stuttgart-Halbfinalist Jurij Rodionov erreichte nach seinem Halbfinaleinzug von Stuttgart als 135. ein Karrierehoch. Das Frauen-Ranking blieb an der Spitze überhaupt unverändert.

Die Weltrangliste vom Montag ist auch die entscheidende für die Vergabe der Olympia-Quotenplätze. Im Einzel nimmt von den Österreichern nur Thiem als Fünfter einen Quotenplatz ein. Der Niederösterreicher hat auch öfter betont, bei den Spielen antreten zu wollen. Da für das Doppel das kombinierte Ranking aus der besten Einzel- oder Doppel-Platzierung zählt, hat da Thiem mit Jürgen Melzer (Doppel-24.) beste Chancen. Auch das Gespann Oliver Marach (30.) - Philipp Oswald (36.).

Es bleibt nun abzuwarten, welche Quotenplätze international in Anspruch genommen werden. Dann wird auch Österreichs Verband (ÖTV) klarer sehen und eine Entscheidung treffen. Keine Möglichkeit auf eine Qualifikation gibt es bei den Frauen und damit auch im Mixed.

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