Als achter Spieler: Sinner greift nach dem „Sunshine Double“

Nach dem Titel in Indian Wells könnte der Superstar auch in Miami zuschlagen.
Jannik „Winner“: Sinner schlägt in Miami zum Turniersieg auf.

„March Madness“! Da die Amerikaner im positiven Sinne sportwahnsinnig und demnach auch ein bisserl tennisverrückt sind, erklärt sich der Begriff von selbst. Im März dreht sich im US-Sport vieles um die Filzkugel, die Masters-Turniere in Indian Wells und Miami sind ein Highlight.

Dabei geht es nicht nur um viele Weltranglisten-Punkte: So gibt es bei beiden Events für Männer und Frauen das gleiche Preisgeld (Gesamtdotation jeweils: 9,4 Millionen Dollar) – eine Seltenheit abseits der Grand-Slam-Turniere, wo es diese „Gleichberechtigung“ schon lange gibt.

Am Sonntag kommt es (gegen 19.30 Uhr MESZ, Sky) zum Showdown zischen Italiens Superstar Jannik Sinner und dem Tschechen Jiri Lehecka, der in der Siegerliste seinem Landsmann Jakub Mensik folgen könnte. Nach seinem 6:3-7:6-Erfolg über den Deutschen Alexander Zverev ist Sinner, der im Vorjahr aufgrund seiner Dopingsperre nicht dabei, war, klarer Favorit. 

Und nun kann der Ranglisten-Zweite auch das „Sunshine Double“ holen – das sind die Titel in Indian Wells und Miami hintereinander. Eine Glanzleistung, die seit 1989, seit die beiden Events unmittelbar hintereinander gespielt werden, bisher nur sieben Männer schafften: Novak Djokovic, Roger Federer, Jim Courier, Michael Chang, Pete Sampras, Marcelo Rios und Andre Agassi. Djokovic gelang dieses Kunststück sogar viermal, Roger Federer dreimal.

Duell an der Spitze

Mit einem Titel würde Sinner seinem Kontrahenten Carlos Alcaraz (der Spanier scheiterte früh) im Ranking wieder näher rücken.

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