TENNIS-GBR-ATP-FINALS

Stefanos Tsitsipas steht am Sonntag wieder auf dem Platz.

© APA/AFP/DANIEL LEAL-OLIVAS / DANIEL LEAL-OLIVAS

Sport
11/16/2019

Nach Sieg über Federer: Tsitsipas erster Finalist in London

Der griechische Finals-Debütant bezwingt den Schweizer Altmeister in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:4.

Stefanos Tsitsipas heißt der erste Finalist bei den ATP Finals in London. Der Grieche setzte sich im ersten Semifinale am Samstag mit 6:3 und 6:4 gegen Roger Federer durch. Tsitsipas trifft nun am Sonntag (19.00 Uhr MEZ/KURIER.at-Liveticker) entweder auf den Österreicher Dominic Thiem (5) oder Alexander Zverev (GER-7).

Für den griechischen Debütanten bei diesem Turnier, der erste überhaupt in dessen Geschichte, bedeutet dies im vierten Duell mit Superstar Federer den zweiten Sieg. Er wird unabhängig vom Ausgang Nummer 6 im ATP-Ranking bleiben. Für den Finaleinzug kassiert Tsitsipas schon jetzt gesamt 1,302 Mio. Dollar, für den Titel kämen weitere 1,35 Mio. dazu.

Seinen Endspiel-Gegner beim mit 9 Mio. Dollar dotierten Event in der O2-Arena erfährt Tsitsipas erst am späteren Abend, denn das Duell Thiem gegen Zverev beginnt erst um 21.00 Uhr MEZ (KURIER.at-Liveticker). Der 26-jährige Niederösterreicher kämpft gegen den deutschen Titelverteidiger um sein drittes ganz großes Finale nach den French Open 2018 und 2019.

Federer nützte seine Chancen nicht

"Wow! Es war ein mentaler Kampf. Ich bin wirklich stolz, dass ich heute so viele Breakbälle abgewehrt habe", freute sich Tsitsipas. Federer konnte von insgesamt 12 Breakbällen nur einen verwerten, ein Umstand der den Eidgenossen ärgern musste. Besonders mit dem Blick zurück zu den Australian Open im vergangenen Jänner, als er im Achtelfinale verlor, u.a. weil er von 12 Breakbällen keinen (!) verwertete.

Tsitsipas konnte das freilich egal sein. "Gegen Roger zu spielen, ist die größte Ehre, die ich haben kann. Der heutige Sieg war sicher eines meiner besten Matches dieser Saison", meinte er erfeut. Für das Endspiel hat er keine Präferenz, auch wenn er gegen Thiem eine 2:4-, gegen Zverev aber eine 4:1-Bilanz stehen hat. "Ich habe in der Gruppe gegen Sascha (Zverev) gespielt. Natürlich kann jetzt im Finale alles passieren. Sascha hat uns das letztes Jahr bewiesen, als er von Novak (Djokovic) im Gruppenspiel geschlagen wurde und dann hat er ihn im Finale geschlagen.

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