Magdalena Lobnig möchte mit Querfeld ein Team bilden

Die Vizeweltmeisterin im Rudern strebt mit dem Bruder des Fußballers einen Olympia-Start an.
Magdalena Lobnig in ihrem Ruderboot.

Mit einem Bewerb in Palermo steigt Magdalena Lobnig am Wochenende so früh wie nie zuvor in die Saison ein. Die Kärntnerin hat im Küstenrudern bereits die Olympia-Premiere 2028 in Los Angeles im Augenwinkel. Auf der Suche nach einem Partner für den olympischen Mixed-Bewerb könnte Lobnig fündig geworden sein.

Heiße Rennen in Palermo

Am Donnerstag ging es für Lobnig vom Vorbereitungscamp in Malaga nach Sizilien weiter. In Palermo steht die erste Station der Lido Filippi Beach Sprint Trophy an, über 30 Boote sind am Start. Die 35-Jährige sieht sich nach dem Formaufbau in Südspanien in guter Verfassung. „Es ist eine erste Standortbestimmung für mich. Körperlich bin ich sehr gut drauf, deshalb erwarte ich mir schon, dass ich gute Rennen fahren werde“, meinte Lobnig. Das Feld sei mit einem Weltcup vergleichbar.

Aufgetan hat sich für Lobnig auch die Chance, in zwei Jahren im Mixed-Bewerb von Los Angeles anzutreten. In Malaga war als Trainingsgast der Wiener Ferdinand Querfeld dabei. Der 30-Jährige hatte seine Ruder-Karriere bereits beendet, im Winter nahm der Bruder von Fußball-Teamspieler Leopold Querfeld das Training aber wieder auf. „Er kann rudern, hat nach wie vor ein sehr gutes Niveau, und wir passen von der Technik auch gut zusammen, da könnte man schon etwas daraus machen“, meinte Lobnig. Sollte alles nach Plan laufen, wolle man in dieser Saison die eine oder andere Regatta gemeinsam bestreiten.

„Ich hoffe, dass er nach unserem ersten Test Feuer für das Coastal Rowing fängt und er hat ja auch noch eine Rechnung mit Olympia offen.“ Querfeld hatte 2021 im Vierer einen Quotenplatz für die Spiele in Tokio verpasst.

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