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Sport
12/11/2018

NBA: Pöltl fühlt sich in San Antonio "immer wohler"

Pöltl hält nach 23 Saisoneinsätzen bei durchschnittlich 5,8 Punkten und 4,7 Rebounds pro Spiel.

Österreichs NBA-Legionär Jakob Pöltl ist in den vergangenen Wochen bei den San Antonio Spurs angekommen. Der 23-Jährige war in zwei Partien Topscorer seines neuen Teams und überzeugte zuletzt beim Heimsieg gegen Basketball-Superstar LeBron James und die Los Angeles Lakers. "Ich fühle mich einfach immer wohler, es wird von Spiel zu Spiel leichter für mich", erklärte Pöltl in einer Presseaussendung.

Der Wiener war im Sommer von den Toronto Raptors nach San Antonio gewechselt, am Anfang hatte er Anpassungsschwierigkeiten. "Ich habe einfach eine Übergangsphase hinter mir, in der ich meine Rolle im Team noch nicht gefunden hatte. Ich war aber nie wirklich besorgt", betonte Pöltl. Seit einer Verletzung von Center-Routinier Pau Gasol gibt es mehr Spielzeit. "Dadurch ist dieser Übergang nun glatter erfolgt."

Pöltl hält nach 23 Saisoneinsätzen bei durchschnittlich 5,8 Punkten und 4,7 Rebounds pro Spiel. Pro Einsatzminute sind manche Werte bereits besser als in der Vorsaison in Toronto. "Ich habe mich sicherlich weiter verbessert, aber manche Statistiken haben auch damit zu tun, dass die Big Men bei den Spurs aktiver in das System eingebunden sind", meinte der ÖBV-Center, der zuletzt viel Lob von Trainern und Kollegen erhalten hat.

"Er lernt sehr schnell"

Selbst Superstar LeBron James äußerte sich nach der jüngsten Niederlage seiner Los Angeles Lakers gegen San Antonio, bei dem Pöltl zehn seiner insgesamt 14 Punkte im Schlussviertel erzielte, positiv über den Österreicher und die Ersatzspieler der Spurs. "Er lernt sehr schnell", sagte Spurs-Trainer Gregg Popovich über seinen neuen Schützling. "Er erfüllt seine Rolle wirklich gut. Je mehr Minuten er spielt, desto besser spielt er."

Auch in den entscheidenden Phasen einiger Spiele hat Popovich den 2,13-Meter-Mann bereits aufgeboten. "Ich spüre, dass mir die Coaches mehr und mehr vertrauen", meinte Pöltl. Auch die Chemie mit den Mitspielern stimmt. "Ich bin mittlerweile recht gut in die Offense involviert." Pöltl profitiert davon, dass die Spurs mehr auf das sogenannte Pick-and-Roll, das Freiblocken eines Mitspielers samt folgender Abrollbewegung zum Korb, setzen - eine seiner Spezialitäten.

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